18 April 2026, 02:09

Oberasbach erhöht Grundsteuer: Warum Eigentümer jetzt mehr zahlen müssen

Eine belebte Stadtstraße mit Fahrzeugen, einem Gehweg, Strommasten, Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel, mit einem Gebäude mit der Aufschrift "Capas Public Market" im Vordergrund.

Oberasbach erhöht Grundsteuer: Warum Eigentümer jetzt mehr zahlen müssen

Oberasbach erhöht Grundsteuer, um Haushalt zu sanieren und Projekte zu retten

Die Stadt Oberasbach hat die Grundsteuer B angehoben, um ihre Finanzen zu stabilisieren und weitere Verzögerungen bei dringenden Vorhaben zu vermeiden. Nach monatelangen Haushaltsverhandlungen beschloss der Stadtrat die Erhöhung. Ohne diesen Schritt drohten essentielle Bauprojekte – darunter der Ausbau der Pestalozzi-Schule – komplett zum Stillstand zu kommen.

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Oberasbach stand vor einem finanziellen Engpass, nachdem es der Verwaltung nicht gelungen war, den Haushaltsplan auszugleichen. Die Stadt hatte sich auf schrumpfende Rücklagen und Investitionskredite gestützt, doch diese Maßnahmen reichten nicht aus. Da keine Landeshilfe in Aussicht steht – Oberasbach erfüllt nicht die Kriterien für Unterstützung aus München – blieb dem Rat keine andere Wahl.

Der neue Grundsteuer-B-Satz liegt nun bei 690 Punkten und belastet damit alle Grundstückseigentümer, unabhängig davon, ob es sich um bebaute oder bebaubare Flächen handelt. Die Entscheidung ist Teil eines umfassenden Konsolidierungsplans bis 2026, der die langfristige Stabilität der Stadt sichern soll.

Bereits jetzt wurden einige Projekte gestrichen, um den Haushalt zu entlasten. Die geplante Sanierung der Jahnhalle-Turnhalle war eines der ersten Opfer. Der Ausbau der Pestalozzi-Schule bleibt jedoch Priorität: Die Arbeiten müssen unverzüglich beginnen, damit die neuen Ganztagesbetreuungsplätze bis zum Sommer 2028 fertiggestellt werden können.

Die Steuererhöhung soll kritische Infrastruktur finanzieren und eine weitere Verschärfung der Haushaltslage verhindern. Ohne sie hätte die Stadt wichtige Bauvorhaben stoppen und die letzten Rücklagen aufbrauchen müssen. Zwar müssen Grundstückseigentümer nun tiefer in die Tasche greifen, doch der Stadtrat betont, dass der Schritt notwendig war, um Oberasbachs Zukunft zu sichern.

Quelle