Oaxacas Gouverneur startet radikale Regierungsreform nach Bürgerprotesten
Lotta BrandtOaxacas Gouverneur startet radikale Regierungsreform nach Bürgerprotesten
Gouverneur von Oaxaca, Salomón Jara Cruz, hat Pläne für eine umfassende Regierungsreform vorgestellt. Der Schritt folgt einem Abberufungsreferendum am 25. Januar 2026, das eine gespaltene öffentliche Meinung über seine Amtsführung offenlegte. Jara Cruz bezeichnete die Änderungen als direkte Reaktion auf das Bürgerfeedback.
Der Gouverneur präsentierte den "Neustart" als selbstkritische Auseinandersetzung mit dem Ergebnis des Referendums. Zwar genießt das Projekt Primavera Oaxaqueña weiterhin breite Unterstützung, doch forderten viele Wählerinnen und Wähler Anpassungen in der Politik und neue Herangehensweisen. Er verpflichtete sich, die Regierungsarbeit stärker auf drängende soziale Fragen auszurichten.
Sämtliche Staatsministerien und dezentrale Behörden werden einer objektiven Überprüfung unterzogen. Der Prozess erstreckt sich auf das gesamte juristische und erweiterte Kabinett – kein Bereich bleibt von der Prüfung ausgenommen. Die erste Runde der Personalwechsel in Führungspositionen soll bereits einen Tag nach der Erklärung des Gouverneurs bekannt gegeben werden.
Ziel der Reform ist es, Politik, Programme und Maßnahmen wieder stärker an den Erwartungen der Bevölkerung auszurichten. Mit raschen personellen Veränderungen in Schlüsselbehörden ist zu rechnen. Das Team des Gouverneurs stellt die Änderungen als konkrete Antwort auf den im Referendum geäußerten Reformbedarf dar.






