19 February 2026, 02:10

NPG streicht 75 Stellen bis 2028 – Automatisierung ersetzt Redaktion und Produktion

Eine alte Zeitung mit einem zentralen Bild einer Maschine, umgeben von Text.

NPG streicht 75 Stellen bis 2028 – Automatisierung ersetzt Redaktion und Produktion

Die Neue Pressegesellschaft (NPG) plant bis Ende 2028 den Abbau von etwa 75 Stellen in den Bereichen Redaktion, Mediendesign und Produktion. Der Schritt erfolgt im Zuge der Einführung eines neuen automatisierten Systems für die Druckproduktion. Die Belegschaft wurde vergangene Woche über die Pläne informiert, doch blieb unklar, welche Standorte genau betroffen sein werden.

Die in Ulm ansässige NPG ist Eigentümerin mehrerer großer deutscher Tageszeitungen, darunter die Südwest Presse, die Lausitzer Rundschau und die Märkische Oderzeitung. 2025 erweiterte der Verlag sein Portfolio durch die Übernahme der Medienholding Süd, wodurch die Stuttgarter Zeitung und die Stuttgarter Nachrichten in seinen Besitz übergingen.

Interne Schätzungen zufolge arbeiten derzeit rund 150 Mitarbeiter in den betroffenen Abteilungen. Das Unternehmen strebt an, die Hälfte dieser Stellen durch Automatisierung abzubauen – vorrangig durch freiwillige Aufhebungsverträge und natürliche Fluktuation wie Pensionierungen statt durch betriebsbedingte Kündigungen.

Ein Sprecher der NPG lehnte eine Stellungnahme zu den Stellenstreichungen ab. Betriebsräte und betroffene Abteilungen wurden vergangene Woche unterrichtet, doch wurden keine Details bekanntgegeben, welche Büros oder Publikationen von den Kürzungen betroffen sein werden.

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Die Umstrukturierung sieht vor, dass bis 2028 viele redaktionelle und produktionstechnische Aufgaben durch Automatisierung ersetzt werden. Etwa die Hälfte der 150 Positionen in diesen Bereichen könnte entfallen, wobei die NPG noch nicht bestätigt hat, wo genau die Einschnitte erfolgen. Der Fokus des Unternehmens liegt weiterhin auf freiwilligen Abgängen und natürlichem Personalabbau, um die Mitarbeiterzahl zu reduzieren.