Nikolai Statkewitsch erhält Menschenrechtspreis – doch er bleibt in Belarus
Lotta BrandtNikolai Statkewitsch erhält Menschenrechtspreis – doch er bleibt in Belarus
Nikolai Statkewitsch ist in diesem Jahr mit einem renommierten Menschenrechtspreis ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt seinen langjährigen Einsatz für Demokratie in Belarus. Aufgrund seiner Weigerung, das Land zu verlassen, konnte er jedoch nicht an der Preisverleihung in Prag teilnehmen.
Der Preis wurde von Miloš Vystrčil, dem Präsidenten des tschechischen Senats, bekannt gegeben. Er zelebriert Personen oder Gruppen, die sich für Menschenrechte einsetzen, die Demokratie fördern und Konflikte friedlich lösen. Statkewitsch erhielt die Auszeichnung für seinen jahrzehntelangen Mut und sein Engagement für die belarussische Demokratie.
Die Verleihung fand im Rahmen der Eröffnung des One World Human Rights Film Festival in Prag statt. Da Statkewitsch nach seiner Haftentlassung 2025 in Belarus geblieben war, nahm Marina Adamowitsch den Preis stellvertretend für ihn entgegen.
Statkewitschs Abwesenheit bei der Veranstaltung unterstreicht sein anhaltendes Engagement für Belarus. Der Preis betont seine Rolle im Kampf des Landes um demokratische Freiheiten. Trotz der Herausforderungen, denen er in seiner Heimat gegenübersteht, findet seine Arbeit weiterhin internationale Anerkennung.






