Niederlage für Oliver Pocher: Gericht weist Klage gegen Christian Düren ab
Paul MüllerKlage gegen Christian Düren gescheitert - Niederlage für Oliver Pocher: Gericht weist Klage gegen Christian Düren ab
Kölner Gericht weist Klage von Oliver Pocher gegen Christian Düren ab
Ein Kölner Gericht hat den Eilantrag von Oliver Pocher abgelehnt, mit dem er Christian Düren untersagen wollte, angeblich ein privates Video weiterzugeben. Das Urteil erging am Mittwoch, nachdem zentrale Zeugen aussagten, das Material nie gesehen zu haben. Im Mittelpunkt des Verfahrens standen Vorwürfe Pochers, Düren habe eine Aufnahme mit ihm und seiner Ex-Frau Amira Aly verbreitet.
Die 28. Zivilkammer des Landgerichts Köln wies den Antrag auf eine einstweilige Verfügung zurück. Die Richter fanden keine Beweise dafür, dass Düren das Video gezeigt oder weitergegeben hatte, wie Pocher behauptet hatte. Das Gericht bestätigte zudem ein bestehendes Verbot, das Düren untersagt, das Material an Dritte weiterzuleiten.
Während der Verhandlung sagten die Zeugen Annemarie Carpendale und Pierre Uebelhack aus, sie hätten das Video nie zu Gesicht bekommen. Dürens Anwalt argumentierte, keiner der Zeugen stütze Pochers Vorwurf, das Material sei an Medienvertreter weitergegeben worden. Pochers Rechtsteam wertete hingegen als Teilerfolg, dass Düren im Prozess einräumte, eine WhatsApp-Nachricht über das Video sei ein "Bluff" gewesen.
Pocher und Aly, die sich 2023 trennten, haben zwei gemeinsame Söhne. Der Comedian hat nun einen Monat Zeit, um zu entscheiden, ob er gegen das Urteil Berufung einlegt.
Das Urteil lässt Pocher mit begrenzten rechtlichen Möglichkeiten zurück – es sei denn, er geht in die nächste Instanz. Das Gericht bestätigte, dass es keine Beweise für eine Verbreitung des Videos gibt. Düren bleibt aufgrund der bestehenden Anordnung weiterhin daran gehindert, die Aufnahme zu teilen.






