29 June 2026, 19:02

New York friert Mieten ein – doch die Kosten steigen weiter

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New York friert Mieten ein – doch die Kosten steigen weiter

Mietpreisbremse in New York: Keine Erhöhungen für preisgebundene Wohnungen – trotz steigender Kosten

In New York City bleiben die Mieten für preisgebundene Wohnungen in diesem Jahr trotz allgemeiner Kostensteigerungen eingefroren. Fast die Hälfte des Mietmarktes in der Stadt unterliegt diesen Regelungen, was viele Vermieter und Mieter in eine schwierige Lage bringt.

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Während die Mieten für diese Wohnungen stagnieren, erhalten einige Mieter regelmäßig Gehaltserhöhungen. Die Einfrierung betrifft einen erheblichen Teil des Marktes: 40 Prozent aller Mietwohnungen in New York fallen unter die Preisbindungsvorschriften.

2023 lag die Leerstandsquote bei diesen Wohnungen bei nur einem Prozent – ein Zeichen für die hohe Nachfrage. Gleichzeitig stiegen die Marktmieten in Manhattan auf einen Medianwert von 5.125 Dollar pro Monat, angetrieben durch das begrenzte Wohnungsangebot und strenge Bebauungsvorschriften.

Nicht alle Mieter preisgebundener Wohnungen unterliegen denselben Regeln. In Wohnanlagen nach dem Mitchell-Lama-Programm steigen die Mieten, um die Betriebskosten zu decken. Vermieter anderer preisgebundener Gebäude erhalten hingegen keine Erhöhungen, was Sorgen um die Instandhaltung der Immobilien aufkommen lässt.

Mieter in preisgebundenen Wohnungen bleiben oft jahrelang in denselben Wohnungen, was zu Überbelegung führt. Die Einkommen variieren stark: 2023 verdienten 30 Prozent der Haushalte über 100.000 Dollar, während das Median-Haushaltseinkommen bei 60.000 Dollar lag.

Die Mietpreisbremse sorgt zwar für planbare Kosten bei den Mietern, belastet aber Vermieter älterer Gebäude. Angesichts steigender Marktmieten und knappen Angebots zeigt die Politik das Spannungsfeld zwischen Bezahlbarkeit und Wohnraum-Erhalt auf.

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