New York City verliert 12.000 Einwohner – warum die Stadt wieder schrumpft
Lotta BrandtNew York City verliert 12.000 Einwohner – warum die Stadt wieder schrumpft
New York City verzeichnete zwischen Juli 2024 und Juli 2025 einen spürbaren Bevölkerungsrückgang. Nach zwei Jahren des Wachstums nach der Pandemie sank die Einwohnerzahl 2025 um etwa 12.000 Menschen, was vor allem auf Abwanderung und gesunkene Zuwanderung zurückzuführen ist. In den Jahren 2023 und 2024 war die Einwanderung noch der Hauptgrund für den Zuzug gewesen. 2023 zogen 70.000 neue Einwohner in die Stadt, 2024 sogar 163.000. Doch im folgenden Jahr brach die internationale Zuwanderung drastisch ein – sie ging um 70 Prozent zurück. Gleichzeitig verließen netto 114.000 Menschen New York City, um in andere Teile der USA zu ziehen.
Die Gründe für den Bevölkerungsrückgang sind vielfältig. Steigende Mieten und strengere Einwanderungsregeln spielten eine zentrale Rolle. Die mediane Angebotsmiete stieg 2025 um fast 7 Prozent auf 3.585 Dollar an. Um die Fluktuation auf dem Wohnungsmarkt zu verringern, schlug der Abgeordnete Zohran Mamdani eine Mietpreisbremse vor.
Der aktuelle Rückgang macht zwei Jahre des Bevölkerungswachstums nach der Pandemie wieder zunichte. Die Stadt steht damit vor neuen Herausforderungen, um den Trend umzukehren. Der Bevölkerungsrückgang in New York City zeigt, wie stark die Stadt von externen Faktoren wie Mietkosten und Einwanderungspolitik abhängig ist. Ohne Gegenmaßnahmen könnte sich die Entwicklung in den kommenden Jahren weiter verschärfen, was langfristige Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft hätte.
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