Neuer Ulus-Leiter in Jakutien: Tereschtschenko setzt auf Reformen und Lebensqualität
Lotta BrandtNeuer Ulus-Leiter in Jakutien: Tereschtschenko setzt auf Reformen und Lebensqualität
Maxim Tereshchenko ist zum Leiter des Ulus Nerjungri in der Republik Sacha (Jakutien) gewählt worden. Die Ernennung markiert das erste Mal, dass in der Region ein Gemeindeoberhaupt nach dem neuen Kommunalrecht bestimmt wurde. Die Abgeordneten des Ulus-Rates billigten die Entscheidung am 25. Juni einstimmig.
Der Ulus Nerjungri ist damit die erste Verwaltungseinheit in Jakutien, die ihren Leiter auf Grundlage der aktualisierten Regionalgesetze wählt. Der Rat des Ulus sprach sich in seiner Sitzung am 25. Juni geschlossen für Tereschtschenkos Wahl aus.
Vor seiner neuen Position war Tereschtschenko Minister für industrielle Entwicklung in Jakutien. Nun übernimmt er ein fünfjähriges Amt mit der Befugnis, drängende lokale Probleme anzugehen. Sein Hauptaugenmerk wird darauf liegen, die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern – durch höhere Lebensstandards, bessere Bildung, Arbeitsplätze und mehr Chancen für Kinder.
Der neue Leiter steht vor großen Herausforderungen. Zu den zentralen Aufgaben gehören der Ausbau von Industrie, Energieversorgung, Infrastruktur und städtischer Entwicklung im gesamten Ulus.
Tereschtschenkos Wahl setzt einen Präzedenzfall für andere Gemeinden in Jakutien, die nach dem neuen Gesetz ihre Führungskräfte bestimmen. Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre, in denen er bedeutende Entwicklungsprojekte vorantreiben muss. Die Zukunft des Ulus wird davon abhängen, wie erfolgreich diese Prioritäten umgesetzt werden.
