Neuer Rekord: Jeder sechste Deutsche lebt 2025 in Armut – doch die Unterschiede sind eklatant
Ida SchmitzNeuer Rekord: Jeder sechste Deutsche lebt 2025 in Armut – doch die Unterschiede sind eklatant
Die Armutsquote in Deutschland hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Mit 16,1 % der Bevölkerung lebt fast jeder sechste Mensch unter der offiziellen Armutsgrenze. Besonders betroffen sind bestimmte Bevölkerungsgruppen und Regionen, während andere Bundesländer deutlich niedrigere Werte aufweisen. Laut aktuellen Zahlen leben 13,3 Millionen Menschen in Deutschland unter der Armutsgrenze. Für eine Einzelperson liegt diese bei 1.445 Euro netto im Monat, für eine vierköpfige Familie bei 3.035 Euro. Besonders prekär ist die Situation bei Einzelpersonen-Haushalten, von denen 30,3 % als armutsgefährdet gelten.
4,6 Millionen Menschen leiden zudem unter schwerer materieller Entbehrung. Ältere Menschen sind überdurchschnittlich betroffen: Fast jeder Fünfte über 65 Jahren lebt in Armut. Bei Frauen über 75 Jahren steigt die Quote sogar auf 21,3 %.
Regional zeigen sich große Unterschiede. Bremen verzeichnet mit 27,5 % die höchste Armutsquote, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 21,3 %. Am niedrigsten ist die Armutsgefährdung in Bayern (12,6 %) und Baden-Württemberg (13,2 %). Auch Alleinerziehende sind besonders stark betroffen – hier liegt die Quote bei 28,9 %. Die aktuellen Zahlen verdeutlichen die wachsende soziale Ungleichheit in Deutschland. Während einige Bundesländer und Bevölkerungsgruppen stabiler dastehen, kämpfen andere mit besonders hohen Armutsrisiken. Die Entwicklung zeigt, dass gezielte Maßnahmen notwendig sind, um die Situation langfristig zu verbessern.
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