Neuer Linken-Co-Chef Pantisano bleibt trotz Entschuldigung hart in der CDU-Kritik
Paul MüllerNeuer Linken-Co-Chef Pantisano bleibt trotz Entschuldigung hart in der CDU-Kritik
Luigi Pantisano ist neuer Co-Vorsitzender der Linken in Berlin. Kürzlich geriet er in die Kritik, weil er die CDU mit der AfD verglichen und der Partei Faschismus vorgeworfen hatte. Für diese Äußerungen hat er sich inzwischen entschuldigt.
Bei der letzten Vorstandswahl erhielt Pantisano 53 Prozent der Stimmen. Nun will er dieses Ergebnis bei der nächsten Abstimmung noch verbessern. In den kommenden zwei Jahren hofft er, das volle Vertrauen seiner Parteimitglieder zu gewinnen.
Trotz seiner Entschuldigung hat er seine Haltung gegenüber der CDU nicht gemildert. Stattdessen unterstrich er seine grundsätzliche Kritik und warnte vor einer von ihm wahrgenommenen Rechtsentwicklung innerhalb der Union. Er machte deutlich, dass er von seinen Ansichten nicht abrücken werde.
Pantisano räumte ein, in seinen früheren Aussagen einen Fehler begangen zu haben. Er bedauerte, die CDU mit der AfD gleichgesetzt und den Faschismus-Vorwurf erhoben zu haben. Sein Fokus bleibt jedoch darauf gerichtet, seine Position innerhalb der Linken zu stärken.
