Neue Rettungswache in Langelsheim soll Einsatzzeiten drastisch verkürzen
Paul MüllerNeue Rettungswache in Langelsheim soll Einsatzzeiten drastisch verkürzen
Spatenstich für neue Rettungswache in Langelsheim – Baubeginn für modernste Einsatzzentrale
Heute fand der offizielle Spatenstich für den Bau einer neuen Rettungswache in Langelsheim statt. Das 4,5 Millionen Euro teure Projekt soll die Einsatzzeiten verkürzen und die medizinische Versorgung im gesamten Landkreis Goslar verbessern. Lokale Vertreter bezeichneten die Einrichtung als eine moderne, leistungsstarke Lösung für die Region.
Der Standort im Gewerbegebiet Langelsheim wurde wegen seiner zentralen Lage ausgewählt. Von hier aus lassen sich Orte wie Lutter am Barenberge und Liebenburg schneller erreichen, was die Anfahrtszeiten für Rettungskräfte deutlich reduziert. Landrat Dr. Alexander Saipa und Bürgermeister Ingo Henze betonten die Bedeutung des Projekts für die Optimierung der Notfallversorgung in der Region.
Das eingeschossige Gebäude wird über einen Aufenthaltsbereich, separate Rein- und Schmutzzonen sowie vier Sanitärräume verfügen. Zudem sind ein Schulungsraum, ein Büro, ein Desinfektionsbereich, eine Küche, ein Pausenraum und eine Terrasse geplant. Die Fahrzeughalle bietet Platz für fünf Einsatzfahrzeuge sowie Lager- und Geräteräume.
Nachhaltigkeit spielt bei der Planung eine zentrale Rolle: Die Hälfte des Daches wird mit einer 90-kWp-Photovoltaikanlage ausgestattet, während die Klimatisierung durch ein modernes VRF-Heiz- und Kühlsystem erfolgt. Der Bau entspricht den aktuellen DIN-Normen für Sicherheit, Ergonomie und Arbeitsbedingungen.
Thomas Ebert, Betriebsleiter der Kreiswerke, bestätigte, dass die Rettungswache voraussichtlich bis zum Spätsommer 2027 fertiggestellt wird. Nach ihrer Inbetriebnahme wird die neue Wache es Rettungskräften ermöglichen, schneller zu den Einwohnern zu gelangen. Die moderne Ausstattung und die verbesserte Lage sollen die Zuverlässigkeit von medizinischer Notfallversorgung und Rettungsdiensten weiter stärken. Das Projekt stellt eine Investition in Höhe von 4,5 Millionen Euro in die regionale Rettungsinfrastruktur dar.






