Neue ABDA-Chefin Franziska Erdle startet mit radikaler Modernisierungsoffensive
Paul MüllerNeue ABDA-Chefin Franziska Erdle startet mit radikaler Modernisierungsoffensive
Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hat eine neue Führungsspitze. Franziska Erdle hat zu Jahresbeginn die Geschäftsführung übernommen und löst damit Dr. Sebastian Schmitz ab. Bereits jetzt hat sie weitreichende Veränderungen angekündigt, darunter eine umfassende Umstrukturierung und eine Modernisierungsoffensive für die Organisation.
Ihre Amtsübernahme markiert einen Kurswechsel mit stärkerem Fokus auf Effizienz und Digitalisierung. Erdle hat deutlich gemacht, dass sie die anstehenden Herausforderungen entschlossen angehen will – beginnend mit dringend notwendigen Reformen im Apothekensektor.
Als erste Maßnahme hat sie die ABDA in 14 spezialisierte Einheiten neu gegliedert. Ziel ist eine schlankere, agilere Organisation, die schneller und effektiver arbeiten kann. Die Umstrukturierung soll bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein und Synergien zwischen den Abteilungen freisetzen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Durchsetzung zentraler Nachbesserungen beim geplanten Apothekengesetz. Parallel dazu will Erdle die interne Kommunikation verbessern und KI-Tools einführen, um den Verband zukunftsfest aufzustellen. Ihr Führungsstil gilt als entschlossen und lösungsorientiert – ein Zeichen für ihre proaktive Haltung in der neuen Rolle.
Unterstützt wird sie dabei von Claudia Korf, die im Januar zur stellvertretenden Geschäftsführerin ernannt wurde. Gemeinsam sollen sie die notwendigen Veränderungen vorantreiben, um die ABDA an aktuelle und künftige Anforderungen anzupassen.
Bis Mitte 2024 wird die Neuausrichtung die Arbeitsweise der ABDA grundlegend verändern. Unter Erdles Führung rücken Reformen, Effizienz und Digitalisierung in den Mittelpunkt. Mit Korf an ihrer Seite bereitet sich der Verband auf eine Phase tiefgreifender Veränderungen vor.






