28 June 2026, 06:30

MHADA plant Slum-Sanierung in Oshiwara mit umstrittenen Flächenänderungen

Mumbai: BMC genehmigt Änderungen der Landreservierung in Oshiwara während des Streits um das Fußballfeld in Bandra

MHADA plant Slum-Sanierung in Oshiwara mit umstrittenen Flächenänderungen

Die Maharashtra Housing and Area Development Authority (MHADA) hat eine Änderung der Flächennutzungsplanung für zwei Grundstücke in Oshiwara, Andheri West, beantragt. Ziel der Maßnahme ist die Förderung eines Slum-Sanierungsprojekts für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen. Die Stadtverwaltung von Mumbai (Brihanmumbai Municipal Corporation, BMC) hat bereits eine der Änderungen genehmigt, die sich auf über 1.400 Quadratmeter erstreckt.

Ein 1.140 Quadratmeter großes Grundstück, das ursprünglich für öffentliche Einrichtungen vorgesehen war, wurde nun für den Wohnungsbau umgewidmet. Zudem wurde ein 297 Quadratmeter großes Freizeitgelände in eine Reservierungsfläche für ein Post- und Telegrafenamt umgewandelt.

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MHADA begründete den Antrag damit, dass das Neubaugebiet in Oshiwara bereits über wichtige öffentliche Einrichtungen verfügt, darunter einen Spielplatz, eine kommunale Grundschule und eine weiterführende Schule. Die Behörde betonte zudem, dass das Projekt weiterhin die Vorgaben des Bebauungsplans (Development Plan) erfüllen werde, die vorsehen, dass mindestens 5 Prozent der Fläche in Wohnbauprojekten für Freiflächen oder öffentliche Nutzung reserviert bleiben müssen.

Die Umwidmung folgt einem ähnlichen Antrag der MHADA für das Neville-D’Souza-Fußballfeld in Bandra. Aktuell stehen in Mumbai nur 0,87 Quadratmeter Freifläche pro Einwohner zur Verfügung – deutlich weniger als die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen 9 Quadratmeter pro Kopf.

Mit der Genehmigung der BMC kann das Sanierungsprojekt nun mit der aktualisierten Flächennutzung voranschreiten. Es soll Wohnraum schaffen, während gleichzeitig einige öffentliche Einrichtungen erhalten bleiben. Die Entscheidung spiegelt die anhaltenden Bemühungen wider, in der Stadt Entwicklungsbedürfnisse mit dem Erhalt von Freiflächen in Einklang zu bringen.

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