22 May 2026, 20:53

Mexikos Schulen schließen wegen Hitze und WM früher als geplant

Sheinbaum: Es war kein Zufall, alle Sekretäre haben abgestimmt

Mexikos Schulen schließen wegen Hitze und WM früher als geplant

Mexikos Bildungsministerium (SEP) hat das vorzeitige Ende des Schuljahres auf den 5. Juni 2023 bekannt gegeben. Die Entscheidung, die von allen Landesbildungsbehörden mitgetragen wird, folgt auf Bedenken wegen extremer Hitze und der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft. Doch nicht alle befürworten die geplanten Änderungen der künftigen Schulkalender.

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Die Verkürzung des aktuellen Schuljahres wurde ohne Widerspruch beschlossen. Die Landesvertreter stimmten einstimmig dafür, die Schulen früher als vorgesehen zu schließen, und nannten dabei Rekordtemperaturen und das Fußballturnier als Hauptgründe.

Doch der vorgeschlagene Schulkalender für 2025–2026 stößt auf Kritik. Oppositionelle Gouverneure und Bildungsbehörden lehnen die Anpassungen ab und argumentieren, sie würden bewährte Abläufe durcheinanderbringen. Als Reaktion schlug Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo vor, die traditionellen sechs Wochen Sommerferien beizubehalten, um Kontinuität zu wahren.

Das SEP erinnerte zudem private Bildungseinrichtungen daran, dass sie sich an die nationalen Vorgaben halten müssen. Zwar können Bundesstaaten Ausnahmen beantragen, doch jede Abweichung vom Standardkalender bedarf einer offiziellen Genehmigung. Um die Bedenken auszuräumen, plant der Bildungsrat ein weiteres Treffen, um das Feedback von Eltern zu prüfen, bevor die künftigen Pläne finalisiert werden.

Die Schulen in ganz Mexiko werden nun bereits am 5. Juni schließen – mehrere Wochen früher als üblich. Die Entscheidung des SEP unterstreicht, wie stark extreme Wetterbedingungen und Großereignisse die Bildungsplanung beeinflussen. Weitere Diskussionen sollen klären, ob ähnliche Änderungen auch auf die kommenden Schuljahre angewendet werden.

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