31 January 2026, 08:10

Merz lehnt Verbrenner-Verbot ab und setzt auf Technologieoffenheit statt politische Vorgaben

Ein Plakat, das die elektrische Stadt Bergbahn in Deutschland bewirbt und Gebäude, Bäume, Hügel und beschreibenden Text zeigt.

Merz lehnt Verbrenner-Verbot ab und setzt auf Technologieoffenheit statt politische Vorgaben

Friedrich Merz, Vorsitzender der deutschen CDU, hat seine Unterstützung für technologische Neutralität in der Automobilbranche bekräftigt. Er betont, dass nicht Politiker, sondern die Käufer entscheiden sollten, welche Antriebsarten sie bevorzugen – ob elektrisch, hybrid oder mit Verbrennungsmotor. Seine Haltung steht im Kontrast zu Forderungen nach strengeren Verboten für Verbrennungsmotoren ab 2035.

Unterdessen hat Carsten Schneider ein neues Förderprogramm zur Stärkung der Elektromobilität angekündigt. Ab 2026 sollen bis zu 6.000 Euro für Elektroautos und Plug-in-Hybride gewährt werden.

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Merz kritisierte Pläne für ein pauschales Verbot von Verbrennungsmotoren und bezeichnete die Frist bis 2035 als unrealistisch für den globalen Markt. Stattdessen setzt er sich für einen fairen Wettbewerb zwischen Elektromobilität, klimaneutralen Verbrennern und Hybridfahrzeugen ein. Sein Ansatz priorisiert Investitionen in Forschung statt Verbote und soll sicherstellen, dass alle Technologien weiterhin Optionen bleiben.

Gleichzeitig begrüßt er die neuen Subventionen für Elektroautos als Schritt in Richtung klimaneutralen Verkehrs. Allerdings bestehe er darauf, dass nicht politische Vorgaben, sondern die Nachfrage die Produktion und den Kauf von Fahrzeugen lenken solle. Diese Position passt zu seinem generellen Bekenntnis, Verbrennungsmotoren weiterhin im Portfolio zu behalten.

Im Gegensatz dazu zielt Schneiders neu angekündigtes Förderprogramm, das 2026 starten soll, darauf ab, die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu beschleunigen. Die Zuschüsse von bis zu 6.000 Euro pro Fahrzeug sollen Umweltziele, die Unterstützung der Industrie und die Bezahlbarkeit für Haushalte fördern. Der am 19. Januar 2026 vorgestellte Plan unterscheidet sich von den schärferen Anti-Verbrenner-Positionen von Politikern wie Annalena Baerbock und Karl Hagel.

Merz hält Verbrennungsmotoren weiterhin im Gespräch, während er gleichzeitig Anreize für Elektrofahrzeuge unterstützt. Sein Fokus auf Forschung und Marktnachfrage steht im Gegensatz zu radikalen Ausstiegsplänen. Schneiders Förderinitiative hingegen bietet finanzielle Unterstützung, um die Elektromobilität voranzutreiben – ohne andere Technologien pauschal zu verbieten.