21 February 2026, 02:15

Merz bleibt CDU-Chef – doch Merkels frühes Gehen sorgt für Wirbel

Ein Konzertplakat mit Text, der ein Ereignis in München, Deutschland, ankündigt.

Warum Merkel Merz nicht erneut gratulieren konnte - Merz bleibt CDU-Chef – doch Merkels frühes Gehen sorgt für Wirbel

Friedrich Merz hat auf dem Parteitag der CDU in Stuttgart eine weitere Amtszeit als Parteivorsitzender gesichert – allerdings mit Verspätung. Das Ergebnis stand erst Stunden später als geplant fest, nachdem die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel die Veranstaltung vorzeitig verlassen hatte, um ihren Zug zurück nach Berlin zu erreichen.

Der Parteitag war von Anfang an von unerwarteten Rückschlägen geprägt. Eine überlange Rede von Bundeskanzler Olaf Scholz sowie technische Probleme verzögerten die Bekanntgabe um mehr als drei Stunden. Die Delegierten mussten warten, während die Organisatoren versuchteten, die Schwierigkeiten zu beheben.

Merkel hatte zwar an Teilen der Veranstaltung teilgenommen, darunter auch an der früheren Kanzlerwahl im Bundestag am 6. Mai. Doch vor der finalen Abstimmung verließ sie den Saal und verpasste damit Merz' Sieg. Schon während der früheren Sitzung war sie nach der ersten Runde gegangen, als Merz nicht genug Unterstützung für einen direkten Sieg erhalten hatte.

Als das Ergebnis schließlich vorlag, wurde Merz ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt. Die Verzögerung änderte zwar nichts am Ausgang, hielt die Teilnehmer aber bis weit in den Abend hinein in Spannung.

Merz bleibt nun nach einer von organisatorischen Hürden geprägten Wahl in seiner Position. Merkels frühes Gehen bedeutete, dass sie die Bekanntgabe des Ergebnisses nicht mehr erlebte. Die Partei geht mit Merz an der Spitze aus einem deutlich länger als geplant dauernden Parteitag hervor.

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