Massive Verkehrsunfälle in Süddeutschland fordern Dutzende Verletzte
Mehrere Verkehrsunfälle in Süddeutschland – Dutzende Verletzte und erhebliche Sachschäden
Eine Reihe von Verkehrsunfällen in Süddeutschland hat zahlreiche Verletzte und beschädigte Fahrzeuge zur Folge gehabt. Auf der Bundesstraße B 297 kollidierten ein Pkw und ein Lkw, wobei zwei Personen ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Bei separaten Unfällen in Reutlingen, Nürtingen, Balingen und Straßberg wurden insgesamt 47 Menschen stationär behandelt. Zudem nahm die Polizei einen Reisebus wegen schwerwiegender Sicherheitsmängel vom Verkehr.
Der erste Vorfall ereignete sich auf der B 297, als eine 72-jährige Frau mit einem VW Golf nach rechts auf die Bundesstraße abbog. Ihr Fahrzeug stieß mit einem Lkw zusammen, der von einem 54-jährigen Mann gesteuert wurde. Durch den Aufprall schleuderte der Golf von der Fahrbahn und landete in einem etwa zwei Meter tiefen Graben. Beide Fahrer wurden mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, ihre Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit.
Bei einem weiteren Unfall auf der Tiefenbachstraße fuhr ein 35-jähriger Mann einem VW Golf einer 73-jährigen Frau auf. Die Kollision entstand durch Unaufmerksamkeit und einen zu geringen Sicherheitsabstand. Die ältere Frau erlitt leichte Verletzungen, musste jedoch nicht mit dem Krankenwagen behandelt werden. Ihr Auto war jedoch nicht mehr fahrtauglich.
Unterdessen stoppten Beamte in Nürtingen einen Reisebus, der seit etwa 30 Stunden ohne vorgeschriebene Pausen unterwegs war. Zudem war der Geschwindigkeitsbegrenzer des Fahrzeugs deaktiviert – ein klarer Verstoß gegen Lenk- und Ruhezeiten. Mit 18 Fahrgästen an Bord wurde der Bus stillgelegt und zur weiteren Überprüfung angehalten. Erst nach der Wiederinbetriebnahme des Tempolimiters durfte er wieder fahren; Fahrer und Halter mussten eine Kaution in Höhe von 5.000 Euro hinterlegen.
An vier Standorten – Reutlingen, Nürtingen, Balingen und Straßberg – wurden insgesamt 47 Personen nach Verkehrsunfällen oder -verstößen in Krankenhäuser eingeliefert. In Reutlingen gab es 12 Fälle, in Nürtingen 15, in Balingen 14 und in Straßberg sechs.
Die Vorfälle unterstreichen die anhaltenden Risiken im Straßenverkehr, bei denen es immer wieder zu Unfällen mit Verletzten und Sachschäden kommt. Die Behörden setzen weiterhin auf strenge Kontrollen, wie die Stilllegung des Reisebusses zeigt. Die Ermittlungen zu den Kollisionen laufen noch.






