Martin Hagen wird neuer FDP-Generalsekretär – ein Stratege mit Visionen
Ida SchmitzMartin Hagen wird neuer FDP-Generalsekretär – ein Stratege mit Visionen
Die Freien Demokraten (FDP) stehen vor einem personellen Wechsel an der Spitze: Martin Hagen soll neuer Generalsekretär der Partei werden. Der 42-Jährige gilt als erfahrener Stratege und prägende Figur der bayerischen und bundesweiten Liberalen – seine Ernennung folgt auf die voraussichtliche Wahl Wolfgang Kubickis zum Bundesvorsitzenden. Hagen wurde 1981 in La Spezia, Italien, als Kind deutscher Eltern geboren und wuchs im oberbayerischen Landkreis Rosenheim auf. Nach einem Studium der Politikwissenschaft und Psychologie in München trat er 1998 den Jungliberalen bei. Bereits mit 23 Jahren übernahm er 2004 den Vorsitz der bayerischen Jungliberalen, den er bis 2006 innehatte. 2008 wurde er mit nur 28 Jahren Geschäftsführer des FDP-Landesverbands Bayern unter der damaligen Landesvorsitzenden Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.
Sein politischer Aufstieg setzte sich fort, als er die FDP 2018 zurück in den bayerischen Landtag führte und anschließend die Fraktion anführte. Bundesweite Aufmerksamkeit erlangte Hagen während der Coronapandemie durch seine öffentliche Kritik an Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Zuletzt gründete er 2024 gemeinsam mit der ehemaligen Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und dem Historiker Andreas Rödder das liberale Thinktank Republik 21. Mit Martin Hagen übernimmt ein langjähriger FDP-Politiker mit breiter Erfahrung in Landes- und Bundespolitik das Amt des Generalsekretärs. Seine Ernennung unterstreicht den Kurs der Partei, auf etablierte Kräfte zu setzen – besonders in einer Phase des innerparteilichen Wandels.






