Marode Rheinbrücke wird nach zwei Jahren Sanierung wieder eröffnet
Die Sanierung der 1958 erbauten, 143 Meter langen Brücke, ist seit Mitte 2024 wegen dringender Sanierungsarbeiten gesperrt. Schwere strukturelle Schäden, darunter Spannungsrisskorrosion, machten die Schließung notwendig und leiteten eine umfassende Renovierung ein.
Im Rahmen der Instandsetzung wurden das gesamte Gleisbett, die Oberleitungen, die Beleuchtung sowie die Geländersysteme entfernt. Die Bauarbeiter verstärkten die Brücke mit Schubdübeln und kohlenstofffaserverstärkten Kunststofflamellen, während sie gleichzeitig beschädigte Betonabschnitte reparierten.
Erste Bürgermeisterin Prof. Dr. Diana Pretzell betonte, dass die Aufrechterhaltung einer zuverlässigen Verkehrsinfrastruktur weiterhin oberste Priorität habe. Zudem gab sie bekannt, dass Nordrhein-Westfalen das 7,3-Millionen-Euro-Projekt vollständig finanziert.
Nach fast zwei Jahren Bauzeit wird die Brücke am 1. Juni 2026 wieder für den Straßenbahnverkehr über den Rhein freigegeben.
Die Wiedereröffnung der Brücke im Jahr 2026 stellt eine wichtige Verkehrsverbindung über den Rhein wieder her. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten, die durch Landesmittel unterstützt werden, sollen die langfristige Sicherheit und Funktionalität für Pendler gewährleisten.






