Mannheimer Stadtrat und Sanitär Kleissner besiegeln digitale Zukunftspläne
Paul MüllerMannheimer Stadtrat und Sanitär Kleissner besiegeln digitale Zukunftspläne
Eine Delegation des Mannheimer Stadtrats hat kürzlich das Unternehmen Sanitär Kleissner GmbH besucht, um mögliche Partnerschaften im Bereich digitale Innovation und Fachkräftesicherung zu erkunden. Unter der Leitung von Oberbürgermeister Peter Kurz traf sich die Gruppe mit den Geschäftsführern Michael und Natalie Kleissner, um Wachstumsstrategien und lokale Kooperationen zu besprechen.
Die Sanitär Kleissner GmbH, ein familiengeführtes Unternehmen mit Schwerpunkt auf Gebäudetechnik, hat sich unter der Führung von Michael Kleissner zu einem Unternehmensverbund entwickelt. Vor fast 20 Jahren übernahm er das Unternehmen von seinem Vater und baute es durch die Erschließung von Nischenmärkten aus – darunter entstanden Tochterfirmen wie die MK Bad Manufaktur, Kleissner Service, TL Dachwerk und Eugen Schöffel. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 102 Mitarbeiter, darunter 16 Auszubildende und rund 75 Fachhandwerker.
Das Unternehmen bedient Kunden in einem Umkreis von 80 bis 100 Kilometern und garantiert so schnelle Einsatzzeiten bei Notfällen. Zu den Referenzprojekten zählen unter anderem das Kombibad Mannheim, das Stadtschloss sowie das neue UnIT-Rechenzentrum an der Autobahn A5. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, betreibt das Unternehmen eine eigene Ausbildungswerkstatt und arbeitet eng mit Schulen zusammen, um Nachwuchs zu gewinnen.
Während des Besuchs sagte die Wirtschaftsdezernentin Unterstützung zu, um Sanitär Kleissner mit Anbietern von KI-Lösungen zu vernetzen. Die Delegation setzte sich neben der Dezernentin aus weiteren Stadträten, einer Abteilungsleiterin, einem Wirtschaftsberater und einer Praktikantin zusammen – ein Zeichen für das Engagement der Stadt, lokale Unternehmen zu fördern.
Das Treffen unterstrich die Bedeutung von Sanitär Kleissner für die regionale Entwicklung sowie seinen Fokus auf die Ausbildung der nächsten Handwerkergeneration. Mit Rückendeckung der Stadt strebt das Unternehmen an, seine digitalen Kompetenzen auszubauen, ohne dabei seinen Ruf für schnelle und zuverlässige Dienstleistungen zu gefährden. Die Zusammenarbeit könnte die Position des Unternehmens als wichtiger Akteur in der Mannheimer Bauwirtschaft weiter stärken.






