Mannheim hebt Stallpflicht für Geflügel am 12. Februar 2026 auf
Aufhebung der Stallpflicht für Geflügel in Mannheim am 12. Februar 2026
Die in Mannheim verhängte Stallpflicht für Geflügel endet am 12. Februar 2026. Die Maßnahme war eingeführt worden, um die Ausbreitung der Vogelgrippe unter Hausgeflügel zu verhindern. Wie die örtliche Behörde bestätigte, gab es in jüngster Zeit keine neuen Fälle bei Wildvögeln im Stadtgebiet.
Die Stallpflicht galt als Vorsichtsmaßnahme gegen die aviäre Influenza. In dieser Zeit mussten Geflügelhalter ihre Tiere in geschlossenen Räumen halten, um den Kontakt mit wildlebenden Arten zu minimieren. Die Behörde stuft das Risiko nun als ausreichend gesunken ein, um die Beschränkungen zu lockern.
In Mannheim selbst wurden zuletzt keine Nachweise des Virus bei toten Wildvögeln gemeldet. Baden-Württemberg verzeichnete jedoch in der Saison 2025/2026 drei Ausbrüche und 85 Fälle der hochpathogenen Vogelgrippe. Unklar bleibt, wie sich das Virus lokal oder regional weiter verbreitet hat.
Trotz der Aufhebung der Stallpflicht gelten weiterhin strenge Biosicherheitsvorkehrungen. Geflügelhalter müssen ihre Bestände weiterhin vor möglichen künftigen Ausbrüchen schützen.
Das Ende der Stallpflicht bedeutet für Geflügelhalter in Mannheim eine Rückkehr zu normalen Haltungsbedingungen. Dennoch bleibt Wachsamkeit erforderlich, da die Gefahr durch die Vogelgrippe in der Region weiterhin besteht. Die Behörde rät Haltern dringend, die Biosicherheitsrichtlinien einzuhalten, um ihre Tiere zu schützen.






