Mannheim erhält Rekordförderung von 459.410 Euro für soziale Integration und Arbeitsmarktchancen
Miriam AlbrechtMannheim erhält Rekordförderung von 459.410 Euro für soziale Integration und Arbeitsmarktchancen
Mannheim erhält im Jahr 2027 Fördergelder in Höhe von 459.410 Euro vom baden-württembergischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration. Die Mittel stammen aus dem Programm des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+), das darauf abzielt, den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt in Europa zu stärken.
Die Stadt hat ihre regionale Arbeitsmarktstrategie für die anstehende Förderperiode überarbeitet und legt dabei besondere Schwerpunkte auf Themen wie Gleichberechtigung und Chancengleichheit.
Das ESF+-Programm richtet sich an Menschen mit einem hohen Risiko für Armut und soziale Ausgrenzung. Zu den Zielen gehören die Verhinderung von vorzeitigem Schulabbruch, die Verbesserung der beruflichen Ausbildung sowie die Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit. Ein besonderer Fokus liegt auf der Unterstützung von Mädchen, Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund beim Einstieg in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt.
Mannheims aktualisierte Arbeitsmarktstrategie umfasst Querschnittsprioritäten wie Diskriminierungsfreiheit und Chancengleichheit. Christiane Ram, Leiterin des Amts für Wirtschaft und Strukturentwicklung, betonte das Potenzial des Programms, die Zusammenarbeit zu stärken. Sie verwies auf dessen Rolle bei der Besetzung freier Ausbildungsplätze und der Begleitung junger Menschen in die Berufsausbildung.
Thorsten Riehle, Mannheims Bürgermeister für Wirtschaft und Soziales, hob die Bedeutung des ESF+ für Menschen mit besonderen Hürden hervor. Er bezeichnete die Förderung als Möglichkeit, greifbare Chancen für benachteiligte Gruppen zu schaffen.
Bildungseinrichtungen und Arbeitsagenturen können Details zur Förderausschreibung und zur Arbeitsmarktstrategie über das Managementteam der ESF-Arbeitsgruppe abrufen. Weitere Informationen zum ESF+ sind auf der baden-württembergischen ESF-Website verfügbar.
Keine andere Kommune oder Region in Baden-Württemberg erhält im Rahmen des ESF+-Programms für 2027 vergleichbare oder höhere Fördermittel als Mannheim. Während Freiburg 188.261 Euro zugewiesen bekommt, stellt Mannheims Förderung von 459.410 Euro den höchsten bestätigten Betrag für Maßnahmen zur sozialen und wirtschaftlichen Integration dar.
Die Mittel werden Mannheims Bemühungen unterstützen, die berufliche Ausbildung und die Integration in den Arbeitsmarkt zu verbessern. Mit dem Fokus auf Gleichheit und Inklusion zielt das ESF+-Programm darauf ab, konkrete Perspektiven für diejenigen zu schaffen, die sie am dringendsten benötigen. Die überarbeitete Strategie der Stadt steht im Einklang mit den übergeordneten europäischen Zielen, Armut zu verringern und die wirtschaftliche Teilhabe zu fördern.






