Mainz: Streit um Tempolimit-Entscheidung eskaliert vor Gericht
Die Stadtverwaltung Mainz hat auf Kritik der Grünen zu einer aktuellen Tempolimit-Entscheidung reagiert. Im Mittelpunkt des Streits steht die Vorgehensweise des Rechtsausschusses und die Frage, ob diese mit den städtischen Richtlinien im Einklang steht. Die Grünen hatten Bedenken geäußert, dass der Ausschuss von den im Mainzer Lärmaktionsplan festgelegten Lärmgrenzwerten abgewichen sei. Die Verwaltung entgegnete darauf, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht auf dem Lärmaktionsplan, sondern auf der Straßenverkehrsordnung basiere.
Zusätzlich betonte die Verwaltung die Unabhängigkeit des Ausschusses, der sich an rechtliche Vorgaben halte. Die Vorwürfe der Grünen wurden zurückgewiesen, und die Aussagen des Vorsitzenden wurden als sachfremd für die Entscheidung bezeichnet.
Mittlerweile wurde Klage gegen einen der Widerspruchsbescheide des Ausschusses beim Verwaltungsgericht Mainz eingereicht. Das Gericht wird nun prüfen, ob die Entscheidung des Gremiums den rechtlichen Anforderungen entsprach. Die Verwaltung beharrt darauf, dass ihr Handeln rechtmäßig und unabhängig erfolgen sei. Die Angelegenheit wird nun gerichtlich überprüft, um die Rechtmäßigkeit der getroffenen Entscheidung zu klären.






