Maharashtras Minister will KEM-Krankenhaus wegen Kolonialvergangenheit umbenennen
Miriam AlbrechtMaharashtras Minister will KEM-Krankenhaus wegen Kolonialvergangenheit umbenennen
Maharashtras Minister Mangal Prabhat Lodha hat eine kontroverse Debatte ausgelöst, indem er vorschlug, das King Edward Memorial (KEM) Hospital umzubenennen. Sein Vorstoß ist Teil einer breiteren Initiative, kolonialzeitliche Symbole aus öffentlichen Einrichtungen zu entfernen. Lodha argumentiert, dass der aktuelle Name des Krankenhauses eine Persönlichkeit ehrt, die mit kolonialer Unterdrückung verbunden ist. Er bezeichnete König Edward als Symbol der Sklaverei und warf ihm vor, Indien während der britischen Herrschaft ausgebeutet zu haben. Zudem verglich er den Monarchen mit Ajmal Kasab, dem Attentäter der Anschläge von Mumbai 2008.
Der Minister schlug drei neue Namen für das Krankenhaus vor, wobei die Abkürzung 'KEM' beibehalten werden soll. Gleichzeitig verteidigte er seine eigenen Geschäftstätigkeiten und betonte, dass seine Einkommensquellen transparent seien. Auf die Frage nach dem Namen 'Trump' am Trump Tower erklärte Lodha, dieser gehe auf eine geschäftliche Partnerschaft zurück und nicht auf Bewunderung. Zudem hinterfragte er die Geschäftspraktiken des Legislativratsmitglieds Milind Narvekar. Die Regierung wird in Kürze über den neuen Namen des Krankenhauses entscheiden. Die Diskussion um die Umbenennung zeigt die anhaltenden Bemühungen, historische Bezüge zur Kolonialzeit in öffentlichen Institutionen zu überdenken und zu ersetzen.
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