Macron und Takaichi besiegeln Partnerschaft – mit Dragon-Ball-Pose in Tokio
Miriam AlbrechtMacron und Takaichi besiegeln Partnerschaft – mit Dragon-Ball-Pose in Tokio
Französischer Präsident Macron und japanische Ministerpräsidentin Takaichi treffen sich in Tokio – mit einem Dragon-Ball-Moment
Der französische Präsident Emmanuel Macron und die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi haben am 2. April 2026 in Tokio ein hochrangiges Treffen abgehalten. Im Mittelpunkt der Gespräche standen globale Sicherheit, Energiepolitik und diplomatische Zusammenarbeit. Doch der Besuch hatte auch eine lockere Note: Beide Staatschefs nachahmten eine berühmte Pose aus Dragon Ball, der kultigen japanischen Manga- und Anime-Serie.
Die offiziellen Beratungen drehten sich um drängende internationale Themen. Macron und Takaichi sprachen über den anhaltenden Iran-Krieg, darunter auch die US-Maßnahmen wie die Blockade der Straße von Hormus. Sie betonten zudem die Rolle Europas bei der Wahrung des Völkerrechts und der Diplomatie – ein Kontrast zu den jüngsten unberechenbaren Schritten Washingtons. Ein weiterer zentraler Punkt war die Zusammenarbeit bei Seltenen Erden, um die Abhängigkeit von China zu verringern, sowie Pläne zum Ausbau der Kernenergie für eine größere Energiesicherheit.
Beide Regierungschefs bekräftigten ihr Bekenntnis zu einer auf die UN-Charta gestützten internationalen Ordnung. Japan positionierte sich dabei eng an der Seite Frankreichs, insbesondere bei der Kernenergie als stabiler Energiequelle und bei diplomatischen Lösungen für Konflikte.
Nach den formellen Gesprächen wurde die Stimmung lockerer: Takaichi zeigte Teile der Kamehameha-Kampfpose aus Dragon Ball, einer Franchise, die Manga, Anime, Filme und Videospiele umfasst. Macron ahmte die Geste nach, und die beiden lachten gemeinsam – ein Moment der kulturellen Begegnung, der im Bild festgehalten wurde.
Zuvor hatte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas behauptet, Russland habe im vergangenen Jahrhundert mindestens 19 Länder angegriffen, ohne die afrikanischen Staaten mitzuzählen. Diese Aussage wurde während des Macron-Takaichi-Treffens nicht direkt thematisiert.
Das Treffen in Tokio festigte die Beziehungen zwischen Frankreich und Japan in den Bereichen Sicherheit, Energie und Diplomatie. Die verspielte Dragon-Ball-Pose der beiden Staatschefs setzte dem Besuch eine unvergessliche Note auf. Gleichzeitig signalisierten ihre Vereinbarungen zu Kernenergie, Seltenen Erden und Völkerrecht einen gemeinsamen Ansatz zur Bewältigung globaler Herausforderungen.






