26 March 2026, 16:08

Luxus-Uhr und Klamotten für 24.000 Euro: Mann soll Zoll umgangen haben

Goldes Abzeichen mit der Aufschrift "U.S. Customs and Border Protection Officer" auf einem weißen Hintergrund.

Luxus-Uhr und Klamotten für 24.000 Euro: Mann soll Zoll umgangen haben

Ein 43-jähriger Mann aus dem Raum Stuttgart sieht sich wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung mit Ermittlungen konfrontiert, nachdem er Luxusgüter im Wert von über 24.000 Euro nicht deklariert hatte. Zollbeamte des Hauptzollamts Singen beschlagnahmten die Waren, zu denen Kleidung und eine Uhr gehörten – ein Vielfaches des gesetzlich erlaubten Freibetrags.

Der Vorfall ereignete sich, als der Mann aus der Schweiz nach Deutschland einreiste. Er räumte ein, nicht deklarierte Waren bei sich zu tragen, behauptete jedoch, am vorherigen Grenzübergang sei kein Zollpersonal anwesend gewesen. Nach EU-Regeln dürfen Reisende Waren im Wert von bis zu 300 Euro zollfrei einführen – doch sein Mitbringsel überschritt diese Grenze um mehr als das Achtzigfache.

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Die Zollbehörden errechneten, dass er etwa 4.600 Euro an Einfuhrabgaben schuldet. Bei Luxusartikeln wie Uhren fallen zwar oft niedrige Zollsätze zwischen 0 und 2,5 Prozent an, doch auf den Gesamtwert wird zusätzlich die Mehrwertsteuer in Höhe von 19 Prozent fällig. Der Fall wurde nun an die Bußgeld- und Strafsachenstelle des Hauptzollamts Karlsruhe weitergeleitet.

Mittlerweile läuft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung. Die Aussage des Mannes, es habe kein Zollpersonal gegeben, wird voraussichtlich Teil der Untersuchungen sein.

Die beschlagnahmten Waren bleiben vorerst in Verwahrung, während die Behörden den Sachverhalt prüfen. Bei einer Verurteilung drohen dem Mann neben den ausstehenden Abgaben weitere Strafen. Die Ermittlungen sollen klären, ob die unterbliebene Deklaration vorsätzlich erfolgte oder auf einem Versehen beruhte.

Quelle