Luke Littler kämpft in Berlin gegen Pfiffe und Stephen Bunting
Luke Littler kehrt diese Woche nach Deutschland zurück, um am achten Abend der Premier League in Berlin anzutreten. Der junge Darts-Star wurde in der Vergangenheit von deutschen Zuschauern oft mit Pfifen empfangen – doch trotz der ablehnenden Reaktionen strebt er am Donnerstag seinen dritten Sieg an diesem Abend an.
Das Verhältnis zwischen Littler und den deutschen Fans ist bereits seit einiger Zeit angespannt. 2023 erreichte er zwar das Halbfinale des German Darts Grand Prix, unterlag dort jedoch Gian van Veen in einer von feindseliger Stimmung geprägten Partie. Erst kürzlich erlebte er bei der Europameisterschaft 2025 in Dortmund eine weitere Niederlage – diesmal gegen James Wade.
In dieser Woche trifft er in Berlin auf Stephen Bunting, wo er bereits in früheren Duellen gegen Peter Wright ausgebuht wurde. Die Reaktionen des Publikums sind nicht unbemerkt geblieben: Experte Mark Webster räumte ein, dass nicht jeder Spieler zum Publikumsliebling werde – und schlug sogar vor, Littler könne die negative Energie für sich nutzen.
Der 17-Jährige hat offen zugegeben, dass ihm die Wettkämpfe in Deutschland keinen Spaß machen. Dennoch hat er in der diesjährigen Premier League bereits zwei Siege verbucht und wird versuchen, seine Serie vor dem anspruchsvollen Publikum fortzusetzen.
Littlers Auftritt in Berlin wird zeigen, wie gut er mit dem Druck von Gegnern und Zuschauern umgehen kann. Ein Sieg gegen Bunting wäre sein dritter Triumph an diesem Abend und würde seine Position in der Premier League festigen. Gleichzeitig wird das Match beweisen, ob er es schafft, die Ablehnung des Publikums in zusätzliche Motivation umzuwandeln.






