05 February 2026, 02:10

Luitgard Wiggenhauser verlässt Justiz nach 35 Jahren als Landgerichtspräsidentin

Ein Plakat mit einer gelb-schwarzen gestreiften Flagge mit einem grünen und gelben Streifen, mit dem Text "König Wilhelm II von Württemberg" unten.

Luitgard Wiggenhauser verlässt Justiz nach 35 Jahren als Landgerichtspräsidentin

Luitgard Wiggenhauser ist in den Ruhestand getreten, nachdem sie eine lange Karriere im Justizdienst Baden-Württembergs absolviert hatte. Ihre letzte Position hatte sie als Präsidentin des Landgerichts Ravensburg inne. Vertreter des Justizministeriums würdigten ihren Abschied mit einer offiziellen Verabschiedungsfeier.

Wiggenhauser begann ihre juristische Laufbahn 1987 im höheren Justizdienst Baden-Württembergs. Nur zwei Jahre später wechselte sie an das Landgericht Ravensburg. Ihre ersten Berufsjahre verbrachte sie am Amtsgericht Ravensburg, bevor sie schrittweise höhere Verantwortungen übernahm.

1999 wurde sie erstmals an das Oberlandesgericht Stuttgart abgeordnet. Im Januar 2001 erhielt sie dort eine feste Anstellung. Ihre Erfahrung erweiterte sich im September 2004 weiter, als sie Vorsitzende Richterin einer Zivilkammer am Landgericht Ravensburg wurde. In dieser Zeit war sie zudem für die Ausbildung von Rechtsreferendaren zuständig.

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Ihre Führungsaufgaben setzten sich fort: Am 1. Juli 2006 übernahm sie die Leitung des Amtsgerichts Biberach als Direktorin. Fünf Jahre später, 2011, wurde sie zur Präsidentin des Landgerichts Hechingen ernannt. Schließlich übernahm sie das Amt der Präsidentin des Landgerichts Ravensburg, das sie bis zu ihrem Ruhestand ausübte.

An der Verabschiedungsfeier nahmen Marion Gentges, Justiz- und Migrationsministerin, sowie Elmar Steinbacher, Amtschef im Ministerium, teil. Über größere Reformen oder Projekte unter Wiggenhausers Führung während ihrer Amtszeit wurde öffentlich nicht berichtet.

Mit ihrem Ruhestand endet eine über drei Jahrzehnte umfassende Justizkarriere. Wiggenhauser bekleidete Schlüsselfunktionen an Amts- und Landgerichten in Baden-Württemberg. Ihr Ausscheiden wurde von hochrangigen Ministeriumsvertretern offiziell gewürdigt.