30 January 2026, 06:11

Ludwigsburgs Gleichstellungsinitiative startet mit neuem Schwung zum Männertag 2026

Ein gerahmtes Plakat zum 70-jährigen Jubiläum des Kaiser-Huldigungsfestes in Berlin, Deutschland, das eine Gruppe von Menschen in der Mitte zeigt, umgeben von Text und Zahlen.

Ludwigsburgs Gleichstellungsinitiative startet mit neuem Schwung zum Männertag 2026

Ludwigsburgs Runde Tisch zur Gleichstellung nach langer Pandemie-Pause wieder aktiv

Nach einer langen Unterbrechung während der Pandemie hat sich der Ludwigsburger Runde Tisch zur Gleichstellung neu formiert. Die Gruppe bereitet sich nun mit einer Reihe geplanter Treffen auf den Internationalen Männertag 2026 vor. Ziel ist es, Expert:innen, lokale Gremien und Gemeinschaftsinitiativen zusammenzubringen, um die Veranstaltung mit breiter Beteiligung zu gestalten.

Das erste Treffen fand Ende Dezember statt, gefolgt von einer zweiten Sitzung gestern, bei der ein Konzeptentwurf weiter ausgearbeitet wurde. In sechs für 2026 geplanten Arbeitssitzungen sollen konkrete Projekte und Öffentlichkeitsarbeit vorangetrieben werden. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Förderung des Ludwigsburger Wertekompasses gegen Gewalt, einer lokalen Initiative, die sich mit geschlechtsspezifischen Themen auseinandersetzt.

Der nächste wichtige Termin ist der 25. März, wenn die Gruppe unter dem Motto "Männlich – aber wie?" von der Ideenfindung in die Umsetzung übergeht. Dr. Kristina Wolff, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, und Cynthia Schönau, ihre Kollegin für den Landkreis Ludwigsburg, leiten die Initiative. Sie wollen die Diskussionen in jährliche Projekte mit messbaren Ergebnissen überführen.

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Beteiligt sind Vertreter:innen der Polizei, von Hochschulen, Beratungsstellen, Jugend- und Integrationsräten sowie der LGBTQ+-Community. Zwar wurden keine Namen öffentlich genannt, doch ihr gemeinsames Fachwissen wird die Ausrichtung der Veranstaltung prägen.

Die Arbeit des Runden Tisches mündet in einen gemeinsamen Beitrag zum Internationalen Männertag 2026. Bis März will die Gruppe Pläne für Öffentlichkeitskampagnen und Gemeinschaftsaktionen finalisieren. Das Projekt steht für einen erneuerten Ansatz, Gleichstellung durch lokale Zusammenarbeit voranzubringen.