Lörrach plant Verlängerung der Flüchtlingsunterkunft Brombach bis 2030
Lotta BrandtLörrach plant Verlängerung der Flüchtlingsunterkunft Brombach bis 2030
Lörrach plant Verlängerung der Nutzung der Brombach-Flüchtlingsunterkunft bis Ende 2030
Die Stadt Lörrach beabsichtigt, die Nutzung ihrer Flüchtlingsunterkunft im Brombach-Viertel bis Ende 2030 zu verlängern. Die Entscheidung folgt den gesetzlichen Vorgaben, die Stadt und Landkreis zur Bereitstellung von Wohnraum für Geflüchtete verpflichten. Die Verantwortlichen erhoffen sich dadurch langfristige Planungssicherheit – sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die lokalen Dienstleistungen.
Aktuell leben in der Einrichtung rund 180 Menschen, obwohl sie Platz für bis zu 300 Personen bietet. Mit der Verlängerung soll sichergestellt werden, dass kein zusätzlicher Bedarf an kommunalen Unterkünften oder Personal entsteht. Die Behörden gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Flüchtlingsunterbringung in den kommenden Jahren zwar konstant bleibt, aber bewältigbar sein wird.
Der Brombach-Berzirksrat hat den Vorschlag bereits gebilligt. Bevor eine endgültige Entscheidung fällt, wird der Plan zunächst im Hauptausschuss und anschließend im gesamten Stadtrat beraten. Gemeinsame Unterkünfte in Lörrach decken bereits 40 Prozent des städtischen Kontingents für die Aufnahme von Geflüchteten ab und entlasten so den Bedarf an Folgeunterbringungen.
Für das Jahr 2026 rechnet Lörrach mit nur 33 Geflüchteten, die eine Anschlussunterbringung benötigen. Durch die Verlängerung entstehen voraussichtlich keine zusätzlichen finanziellen oder personellen Belastungen, da die bestehenden Strukturen die Zahlen bewältigen können. Noch nicht bekannt gegeben wurde, wie viele weitere Geflüchtete die Unterkunft über die aktuelle Auslastung hinaus aufnehmen soll.
Die verlängerte Nutzung der Brombach-Einrichtung schafft bis 2030 Planungssicherheit für die Flüchtlingsunterbringung. Dank der bestehenden Kapazitäten und des Systems gemeinsamer Unterkünfte können die gesetzlichen Verpflichtungen ohne Mehrkosten erfüllt werden. Die Verantwortlichen sehen darin eine pragmatische Lösung für eine stabile, langfristige Unterbringung.






