18 February 2026, 10:11

Lebensgefährlicher Mutprobe: Teenager surft auf fahrendem Flixtrain-Zug

Ein Plakat zeigt einen Zug auf Schienen, der Rauch ausstößt, umgeben von Pflanzen auf der linken Seite und einem Himmel im Hintergrund, mit der Beschriftung "Das Gefahrensignal" unten.

Lebensgefährlicher Mutprobe: Teenager surft auf fahrendem Flixtrain-Zug

Jugendlicher riskiert Leben durch "Train-Surfing" auf beweglichem Bahn-Zug

Diese Woche setzte ein Teenager sein Leben auf Spiel, indem er auf der Außenseite eines fahrenden Flixtrain mitfuhr. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend, dem 16. Februar 2026, auf der Strecke der Regionalbahn RB27 zwischen Freiburg im Breisgau und Weil am Rhein. Die Polizei warnt nun Jugendliche vor den tödlichen Folgen des sogenannten Train-Surfings.

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Gegen 19:50 Uhr entdeckte ein Fahrgast den Jungen, der auf der Kupplung am Ende des Zuges saß. Der Zeuge stieg in Bad Krozingen aus und alarmierte sofort die Behörden. Als der Teenager mit der Situation konfrontiert wurde, geriet er in Panik und floh.

Während eines planmäßigen Halts in Efringen-Kirchen bemerkte der Zugführer, wie jemand von der Kupplung sprang und weglief. Die Bundespolizei bestätigte später, dass der lebensgefährliche Stunt den Berichten über Train-Surfing entsprach – eine Praxis, bei der Personen auf der Außenseite von Zügen mitfahren und dabei riskieren, einen Stromschlag zu erleiden, abzustürzen oder mit Hindernissen zu kollidieren.

In den letzten zwei Jahren haben die Behörden ihre Präventionsbemühungen intensiviert. Kampagnen wie "Kein Bock auf Zug" und "Sicher unterwegs" umfassten Schulbesuche, Social-Media-Videos und Workshops in Jugendzentren. 2024 fand eine bundesweite Schulinitiative mit über 500 Veranstaltungen statt, 2025 folgten Kooperationen mit der Deutschen Bahn, um Warnhinweise an Bahnhöfen auszustellen.

Der Jugendliche konnte bisher nicht identifiziert werden; die Ermittlungen laufen weiter. Die Behörden betonen, dass Train-Surfing zu tödlichen Unfällen führen kann – durch Hochspannung, bewegliche Teile und plötzliche Bremsmanöver drohen akute Lebensgefahren. Die Aufklärungskampagnen werden weiterhin gezielt junge Menschen ansprechen, um das Risikobewusstsein zu schärfen.