Landtagswahl 2026: Baden-Württemberg vor spannendem Kräftemessen und sinkender Wählergunst
Lotta BrandtLandtagswahl 2026: Baden-Württemberg vor spannendem Kräftemessen und sinkender Wählergunst
Baden-Württemberg wählt am 8. März 2026 seinen 18. Landtag
Aktuelle Wahlumfragen deuten auf Verschiebungen in der Wählergunst seit der Wahl 2021 hin: Einige Parteien legen zu, andere verlieren an Unterstützung. Nach einer Wahlbeteiligung von nur 63,8 Prozent vor fünf Jahren werben Behörden nun um eine höhere Beteiligung.
Bei der letzten Landtagswahl 2021 hatte sich eine Koalition aus Grünen und CDU durchgesetzt – die Grünen mit 32,6 Prozent, die CDU mit 27,9 Prozent der Stimmen. Seither zeigen Wahlumfragen die Grünen bei 25 bis 28 Prozent, belastet durch Kritik an ihrer Migrations- und Wirtschaftspolitik. Die CDU hingegen liegt unter neuer Führung bei 30 bis 32 Prozent und setzt auf Themen wie Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität.
Die rechtspopulistische AfD verzeichnet mit 18 bis 20 Prozent Zuwachs, angetrieben von ihrer ablehnenden Haltung zur Migration. Die SPD bleibt mit 14 bis 16 Prozent stabil und wirbt mit sozialer Gerechtigkeit, während die FDP bei 6 bis 8 Prozent liegt und liberale Positionen betont. Als neuer Akteur hat sich die links-populistische BSW mit 5 bis 7 Prozent Unterstützung etabliert.
Landeswahlleiterin Cornelia Nesch rief alle Wahlberechtigten zur Teilnahme auf. Die Beteiligung von 63,8 Prozent im Jahr 2021 sei "verbesserungswürdig", so Nesch.
Die Wahl wird über die nächste Landesregierung Baden-Württembergs entscheiden, wobei Migration, Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit zu den zentralen Themen zählen. Die Umfragen deuten auf ein engeres Rennen als 2021 hin, während die Behörden bis zum 8. März weiter um eine höhere Beteiligung werben.






