05 March 2026, 15:52

Landtagswahl 2026: Baden-Württemberg stimmt über die politische Zukunft ab

Ein detaillierter alter Stadtplan von Baden-Württemberg, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke und Text, der Stadtinformationen bereitstellt.

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Baden-Württemberg wählt am 8. März 2026 einen neuen Landtag

Am 8. März 2026 findet in Baden-Württemberg die nächste Landtagswahl statt. Die Wählerinnen und Wähler bestimmen dann die Zusammensetzung des neuen Parlaments – nach einem System, das dem der Bundestagswahlen ähnelt: Jede Stimme zählt doppelt, einmal für eine Direktkandidatin oder einen Direktkandidaten im Wahlkreis und einmal für die Landesliste einer Partei. Die Ergebnisse entscheiden, wie die mindestens 120 Sitze auf die Parteien verteilt werden, die die Fünf-Prozent-Hürde überwinden.

Das Wahlsystem kombiniert Mehrheits- und Verhältniswahl. Mit der Erststimme wählen die Bürgerinnen und Bürger eine Abgeordnete oder einen Abgeordneten aus ihrem Wahlkreis, die oder der bei einem Sieg direkt in den Landtag einzieht. Die Zweitstimme bestimmt den Anteil der Parteien an den Mandaten. Nur Parteien, die mindestens fünf Prozent der Zweitstimmen erhalten, ziehen in den Landtag ein.

Die Sitzverteilung erfolgt nach dem Sainte-Laguë/Schepers-Verfahren, das die Zweitstimmenanteile in Parlamentssitze umrechnet. Die Mindestgröße des Landtags beträgt 120 Abgeordnete, kann sich aber durch Überhang- und Ausgleichsmandate erhöhen. Die detaillierten Ergebnisse zeigen die Erst- und Zweitstimmenergebnisse in allen 70 Wahlkreisen sowie Vergleiche zur Wahl 2021 auf.

Wählerverschiebungen seit 2021 Das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap hat die Entwicklungen seit der letzten Wahl analysiert – anhand von Exit-Polls, Hochrechnungen und demografischen Daten. Ersten Erkenntnissen zufolge hat die CDU vor allem bei Arbeiterwählern 4 Prozentpunkte von der SPD und 2 Prozentpunkte von den Grünen in ländlichen Regionen gewonnen. Die Grünen verloren hingegen 5 Prozent an die CDU und 3 Prozent an die AfD, insbesondere bei jungen Stadtbewohnern. Die SPD büßte 2 Prozent an die CDU und 1 Prozent an Die Linke ein. Ein prozentrechner ermöglicht es, mögliche Regierungsbündnisse auf Basis der prognostizierten Sitzzahlen durchzuspielen.

Entscheidend sind Zweitstimmen und Wählerwanderungen Ausschlaggebend für das Wahlergebnis werden die Zweitstimmenanteile und die Verschiebungen zwischen den Parteien sein. Nach Schließung der Wahllokale werden die detaillierten Ergebnisse aus den Wahlkreisen sowie die Vergleiche zu 2021 veröffentlicht. Die Zusammensetzung des neuen Landtags spiegelt dann diese Entwicklungen wider – mit dem Unterschied, dass nur Parteien mit mehr als 5 Prozent der Stimmen vertreten sein werden.

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