Landkreis Schmalkalden-Meiningen ändert System für Alttextil-Sammlung grundlegend
Miriam AlbrechtLandkreis Schmalkalden-Meiningen ändert System für Alttextil-Sammlung grundlegend
Landkreis Schmalkalden-Meiningen stellt Alttextil-Sammlung um
Angesichts wachsender Herausforderungen auf dem Secondhand-Kleidermarkt ändert der Landkreis Schmalkalden-Meiningen sein System zur Sammlung gebrauchter Textilien. Im Rahmen der Umstellung wurden bereits Container in Meiningen, Zella-Mehlis und Teilen des Hohe-Rhön-Gebiets abgebaut.
Hintergrund der Änderungen ist die angespannte Lage auf dem europäischen Secondhand-Textilmarkt, der mit Insolvenzen und sinkender Qualität zu kämpfen hat. Um sich anzupassen, reduziert der Landkreis die Zahl der frei zugänglichen Sammelcontainer und setzt stattdessen auf zentrale, betreute Annahmestellen.
Als neue Hauptabgabestelle wurde am Wertstoffhof Kaltennordheim (In der Aue 20) eine Sammelstelle eingerichtet. Diese ersetzt einen Teil der entfernten Container im Hohe-Rhön-Gebiet.
Die Bürger werden daran erinnert, dass nur saubere, tragbare Textilien in die Behälter gehören. Akzeptiert werden Kleidung, Schuhe, Bettwäsche, Handtücher, Decken, Vorhänge, Taschen, Gürtel, Mützen und Schals. Der Landkreis warnt davor, Tüten oder Müll neben den Containern abzulegen.
Nicht angenommen werden stark verschmutzte oder beschädigte Textilien, nasse oder schimmelige Stoffe, Teppiche, Matratzen, Hausmüll, Elektrogeräte, Kunststoffe und Papier. Jährlich sammelt der Landkreis rund 300 Tonnen Alttextilien; die bisherigen Erlöse halfen dabei, die Abfallgebühren zu stabilisieren.
Ziel der Umstellung ist es, das Sammelsystem trotz der Marktschwierigkeiten aufrechtzuerhalten. Künftig übernehmen weniger Container und zentralisierte Annahmestellen die Textilentsorgung im Landkreis. Die Bürger werden aufgefordert, die aktualisierten Richtlinien zu beachten, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.






