Kubicki wird neuer FDP-Chef – und löst sofort politische Kontroversen aus
Miriam AlbrechtKubicki wird neuer FDP-Chef – und löst sofort politische Kontroversen aus
Wolfgang Kubicki ist zum neuen Vorsitzenden der Freien Demokratischen Partei (FDP) gewählt worden. Bei der mit Spannung erwarteten internen Abstimmung sicherte er sich 59 Prozent der Stimmen. Das Ergebnis hat bereits scharfe Kritik von politischen Gegnern ausgelöst.
Kubickis Sieg stieß bei Ines Schwerdtner, der Co-Vorsitzenden der Linken, auf heftige Ablehnung. Sie bezeichnete ihn als „rechtsfreundlich“ und einen „Marktradikalen“. Schwerdtner ging noch weiter und nannte seine Wahl „den letzten Nagel im Sarg der FDP“.
Zudem warnte sie, dass seine Führung andere Parteien ermutigen könnte, öffentliche Ängste auszunutzen – ähnlich wie die rechtspopulistische AfD. Trotz der Vorwürfe bezog Kubicki klar Position: Eine künftige Zusammenarbeit zwischen FDP und AfD schloss er kategorisch aus.
Die FDP geht nun unter Kubickis Führung in die Zukunft, doch seine Wahl hat die Gräben zu rivalisierenden Parteien vertieft. Mit seiner Ablehnung jeglichen Bündnisses mit der AfD setzt er eine klare Grenze für den Kurs der Partei. Wie sich dies auf die Rolle der FDP in der deutschen Politik auswirken wird, bleibt abzuwarten.






