Kuba wagt radikale Wirtschaftswende nach Vorbild Chinas und Vietnams
Kuba plant umfassende wirtschaftliche Reformen, die sich an den Modellen Chinas und Vietnams orientieren. Präsident Miguel Díaz-Canel hat Vorschläge präsentiert, die den staatlichen Einfluss verringern und den Privatsektor stärken sollen. Die geplanten Reformen zielen darauf ab, Teile der kubanischen Wirtschaft für neue Teilnehmer zu öffnen und die Rolle des Staates zu reduzieren. Private Unternehmen sollen mehr Spielraum erhalten, um die wirtschaftlichen Herausforderungen des Landes durch interne Veränderungen zu bewältigen. Besonders in Schlüsselbranchen wie Tourismus, Landwirtschaft und Immobilien sollen private Akteure stärker eingebunden werden.
Zusätzlich soll die Anzahl der Ministerien von 27 auf 20 verringert werden, um die Bürokratie abzubauen. Bevor die Reformen jedoch in Kraft treten, müssen sie von Kubas Kommunistischer Partei und der Nationalversammlung gebilligt werden. Die wirtschaftlichen Probleme Kubas werden durch die angespannten Beziehungen zu den USA und jüngste Sanktionen weiter verschärft. Mit den geplanten Reformen hofft das Land, durch eine Stärkung des Privatsektors und eine effizientere Verwaltung langfristig Stabilität und Wachstum zu erreichen.






