Koblenzer Sparkasse wächst 2025 mit Rekordgewinnen und Regionalinvestitionen
Miriam AlbrechtKoblenzer Sparkasse wächst 2025 mit Rekordgewinnen und Regionalinvestitionen
Koblenzer Sparkasse verzeichnet starkes Wachstum im Jahr 2025 – Gewinne und Regionalinvestitionen steigen deutlich
Die Koblenzer Sparkasse meldet für das Jahr 2025 ein kräftiges Wachstum: Sowohl die Gewinne als auch die Investitionen in die Region sind deutlich gestiegen. Gleichzeitig kündigte das Institut einen Wechsel an der Spitze an, da der langjährige Vorstandsvorsitzende sein Amt abgibt.
Der Betriebserfolg der Bank kletterte 2025 auf 71,3 Millionen Euro – ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren. Gleichzeitig stiegen die Bilanzsumme auf 5,72 Milliarden Euro und die Kundeneinlagen auf 2,95 Milliarden Euro.
Am Immobilienmarkt festigte die Sparkasse ihre Position als führender Vermittler in Koblenz und im Landkreis Mayen-Koblenz. Im vergangenen Jahr verkaufte sie 213 Objekte und half fast 1.600 Familien mit privaten Baufinanzierungen in Höhe von 353 Millionen Euro zum Eigenheim. Zudem führte sie einen neuen Service für "transparente Baufinanzierung" ein, der Kunden die Kreditaufnahme erleichtern soll.
Die Expansion schreitet voran: Eine neue Filiale in Koblenz-Lützel wurde eröffnet, eine weitere in Horchheim soll bis April 2026 folgen. Auch digital setzte die Bank Maßstäbe – ihre App wurde in einer aktuellen Branchenstudie als "Beste Banking-App" ausgezeichnet.
Über das Kerngeschäft hinaus investierte die Sparkasse 109 Millionen Euro in die Region, etwa in lokale Unternehmen, Sportvereine und Naturschutzprojekte. Kooperationen mit der Sparkasse Koblenz und der Kreissparkasse Mayen stärkten zudem das Eventmarketing und regionale Vorhaben.
Auch in der Führungsetage gibt es Veränderungen: Matthias Nester scheidet als Vorstandsvorsitzender aus, sein Nachfolger wird Jörg Perscheid. Christoph Stibbe ergänzt als neues Mitglied den Vorstand im Rahmen des Übergangs.
Die Bilanz 2025 zeigt: Die Koblenzer Sparkasse setzt auf Wachstum, digitale Innovation und regionale Verantwortung. Mit geplanten Neueröffnungen und dem anstehenden Führungswechsel positioniert sich das Institut für eine weitere Expansion im kommenden Jahr.






