KI revolutioniert Patientenversorgung am Universitätsklinikum Freiburg
Paul MüllerKI revolutioniert Patientenversorgung am Universitätsklinikum Freiburg
Universitätsklinikum Freiburg setzt KI-System zur effizienteren Auswertung medizinischer Unterlagen ein
Das Universitätsklinikum Freiburg hat ein KI-gestütztes System eingeführt, um die Analyse medizinischer Dokumente zu beschleunigen. Die Technologie, die durch eine Spende der Freunde der Augenklinik finanziert wurde, kommt mittlerweile in mehreren Abteilungen durchgehend zum Einsatz. Ziel ist es, durch automatisierte Datenverarbeitung die Effizienz zu steigern und die Patientenversorgung zu verbessern.
Das System wurde zunächst in der Augenheilkunde implementiert, bevor es auf andere Fachbereiche ausgeweitet wurde. Es durchsucht automatisch Arztberichte, extrahiert relevante Informationen und reduziert so den manuellen Prüfaufwand. Dadurch können sich die Mitarbeiter auf dringendere Aufgaben konzentrieren.
Ein zentraler Anwendungsbereich ist die Qualitätssicherung nach Behandlungen. Die KI erkennt mögliche Komplikationen frühzeitig und ermöglicht es Ärzten, bei Bedarf schneller einzugreifen. Zudem identifiziert sie Patienten, die für klinische Studien infrage kommen, und unterstützt so die gezielte Ansprache geeigneter Kandidaten.
Der Datenschutz hat dabei höchste Priorität: Sämtliche Verarbeitungsprozesse finden vor Ort im Klinikum statt, sodass die Patientendaten unter strengen Vertraulichkeitsvorgaben geschützt bleiben.
Das durch die Spende ermöglichte KI-System wird inzwischen in mehreren Abteilungen des Universitätsklinikums Freiburg genutzt. Es optimiert sowohl die Abläufe als auch die Patientensicherheit, indem es Dokumentenprüfungen und die Überprüfung der Studienteilnahmeberechtigung automatisiert. Wie viele weitere Einheiten die Technologie bereits einsetzen, gab das Krankenhaus nicht bekannt.