10 April 2026, 14:14

KI-Drohnen der TH Wildau revolutionieren Notfall-Einsätze in Brandenburg

Ein Flugzeug fliegt über eine Start- und Landebahn mit Raketen darauf, umgeben von Zäunen, Mülltonnen, Bäumen, Laternenmasten und Gebäuden, mit einem von den Waldbränden in Kalifornien verqualmten Himmel im Hintergrund.

KI-Drohnen der TH Wildau revolutionieren Notfall-Einsätze in Brandenburg

Die Technische Hochschule Wildau (TH Wildau) testet am Flugplatz Schönhagen südlich von Berlin KI-gesteuerte Drohnen für den Einsatz in Notfallsituationen. Diese unbemannten Systeme, die über 5G-Netze gesteuert werden, könnten bald dabei helfen, Waldbrände zu erkennen, vergrabene Munition aufzuspüren oder sogar Hindernisse auf Start- und Landebahnen zu identifizieren.

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Die TH Wildau hat den Flugplatz Schönhagen zu einem zentralen Forschungsstandort für Luftfahrttechnik ausgebaut. Neben Drohnen betreibt die Hochschule ein fliegendes Labor – ein Forschungsflugzeug, das für die Erprobung neuer Technologien genutzt wird. An dem Projekt sind bedeutende Partner beteiligt, darunter die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, die Technische Universität Berlin, Fraunhofer-Institute sowie die Deutsche Telekom.

Die Drohnen sollen in kritischen Lagen Unterstützung leisten. Mit KI ausgestattet, können sie nach Waldbränden suchen, unterirdische Blindgänger orten und Gefahren auf Flughafen-Pisten ausmachen. Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) betonte, dass die Initiative zukunftsweisend sei. Sie verwies darauf, dass das Vorhaben Innovationen in der Luftfahrt vorantreibe und die Region als künftigen Standort der Branche stärke.

Das übergeordnete Ziel der TH Wildau besteht darin, ihr Fachwissen auf reale Herausforderungen anzuwenden. Durch die Entwicklung praxistauglicher Lösungen will die Hochschule drängende Probleme in den Bereichen Sicherheit, Infrastruktur und Umweltschutz angehen.

Das Projekt verbindet KI, 5G-Technologie und Drohnenfähigkeiten, um die Notfallreaktion zu verbessern. Bei Erfolg könnten die Systeme in ganz Brandenburg und darüber hinaus eingesetzt werden. Die Initiative positioniert die Region zudem als führend in der Luftfahrtforschung und -innovation.

Quelle