19 March 2026, 16:11

Kerstin Krieglstein bleibt bis 2032 Rektorin der Uni Freiburg

Blauer Kreis mit weißer Umrandung und Stern, weißer Ring mit "Universelle Universität" in blau, schwarzer Text "Die Zukunft ist Hier" darunter.

Kerstin Krieglstein bleibt bis 2032 Rektorin der Uni Freiburg

Kerstin Krieglstein ist für eine zweite Amtszeit zur Rektorin der Universität Freiburg wiedergewählt worden. Sowohl der Senat als auch der Universitätsrat stimmten für ihre Wiederbestellung, wodurch ihre Amtszeit bis 2032 verlängert wird. In ihrer neuen Amtszeit wird sie sich auf zentrale Herausforderungen konzentrieren, darunter die Digitalisierung der Lehre, die Stärkung der Forschung und die Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt auf dem Campus.

Krieglsteins erste Amtszeit begann 2020, in der sie mehrere große Initiativen ins Leben rief. Eine davon war Projekt4D, ein Programm zur Modernisierung der Lehre durch digitale Werkzeuge und neue Lernformate. Das Vorhaben zielte darauf ab, die Gestaltung von Lehrveranstaltungen grundlegend zu verändern – konkrete Ergebnisse wurden jedoch bisher nicht im Detail vorgestellt.

Ihre Wiederbestellung tritt am 1. Oktober 2026 in Kraft und läuft bis zum 30. September 2032. Eine zentrale Aufgabe wird die Umsetzung der Zukunftsagenda sein, eines strategischen Plans zur Steuerung der universitären Entwicklung. Dazu gehören der Ausbau internationaler Partnerschaften, die Intensivierung der Forschungsaktivitäten und die weitere Verankerung digitaler Lehrmethoden.

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Die Universität setzt sich zudem weiterhin mit jüngsten Fällen sexualisierter Gewalt auseinander, an denen ein ehemaliger Mitarbeiter beteiligt war. Externe Expertinnen und Experten werden dabei helfen, Schutzmaßnahmen zu stärken und die Unterstützung für Betroffene zu verbessern. Diese Schritte stehen im Einklang mit umfassenderen Bestrebungen, die Rolle der Institution angesichts gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen zu festigen.

In Krieglsteins zweiter Amtszeit werden digitale Innovation, der Ausbau der Forschung und die Bekämpfung sexualisierter Gewalt Priorität haben. Die strategische Ausrichtung der Universität zielt darauf ab, sich wandelnden Herausforderungen zu stellen und gleichzeitig ihre akademische und gesellschaftliche Wirkung zu bewahren. Ihre Führung wird nun bis 2032 andauern.

Quelle