Karlsruher Schloss schließt für Millionen-Sanierung – 17.500 Schätze wandern in Zwischenlager
Ida SchmitzWas die Renovierung des Staatlichen Museums mit Steffi Graf zu tun hat - Karlsruher Schloss schließt für Millionen-Sanierung – 17.500 Schätze wandern in Zwischenlager
Das Schloss in Karlsruhe schließt für umfangreiche Sanierungsarbeiten
Im Karlsruher Schloss haben die Vorbereitungen für die große Renovierung begonnen: Im Badischen Landesmuseum läuft die Verpackung und Umsiedlung tausender Exponate auf Hochtouren. Damit startet die längst geplante Generalsanierung des historischen Schlosses.
Ende September schloss das Schloss für Besucher, um Platz für die anstehenden Arbeiten zu machen. Bevor in zwei Jahren die eigentlichen Bauarbeiten beginnen, steht nun die Räumung und Sicherung der Sammlungen im Mittelpunkt. Rund 17.500 Objekte werden sorgfältig verpackt und in Zwischenlager gebracht.
In einer ersten Phase wurden bereits etwa 350 Langzeitleihgaben an ihre ursprünglichen Besitzer zurückgegeben. Darunter befanden sich Sportmemorabilien der Tennislegende Steffi Graf und des Skisprung-Olympiasiegers Dieter Thoma. Eine Amun-Statue aus dem Bestand wird zudem für die Dauer der Schließung im Ägyptischen Museum in Turin ausgestellt.
Museumsdirektor Eckart Köhne betont die Dringlichkeit der Aufgabe. Angesichts des straffen Zeitplans bleibe kaum Raum für vertiefte Studien oder Schulungen während des Umzugs, so Köhne.
In den kommenden Jahren wird das Schloss grundlegend umgestaltet. Die Mitarbeiter haben bereits mit der gewaltigen Aufgabe begonnen, die Exponate umzusiedeln und bis zur Wiedereröffnung sicher zu verwahren. Ziel des Projekts ist es, eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler Deutschlands zu restaurieren und zu modernisieren.






