31 March 2026, 04:09

Jens Opitz: Vier Jahrzehnte zwischen Automobilhandel und digitaler Versicherungsrevolution

Alte Ansichtskarte des Metropolitan Life Insurance Building in New York City, die eine belebte Stadtlandschaft mit Gebäuden, Bäumen und Fahrzeugen zeigt und den Text 'Metropolitan Life Insurance' oben trägt.

Jens Opitz: Vier Jahrzehnte zwischen Automobilhandel und digitaler Versicherungsrevolution

Jens Opitz, eine langjährige prägende Persönlichkeit in der deutschen Automobil- und Versicherungsbranche, blickt auf eine Karriere zurück, die sich über vier Jahrzehnte erstreckt. Sein beruflicher Weg begann in Autohäusern, führte ihn über die Notfallhilfe bis hin zu Versicherungsdienstleistungen. Rückblickend betont er die prägende Rolle seines Mentors Robert Seyfferth, der seinen professionellen Werdegang maßgeblich beeinflusst hat.

1983 stieg Opitz ins Berufsleben ein und startete im Automobilhandel mit Stationen bei VW-, Audi- und Porsche-Vertragshändlern. Sechs Jahre lang war er im Ersatzteil- und Kundendienstbereich tätig, bevor er schließlich die Leitung der Ersatzteillogistik als After-Sales-Verantwortlicher übernahm.

1989 wechselte er zur ADAC-Zentrale in München, wo er bis 1995 im globalen Notrufzentrum im Schichtdienst arbeitete. Noch im selben Jahr trat er in die Dienste von Mercur Assistance ein, wo er zunächst das Partnernetzwerk betreute, bevor er die Verantwortung für den Service- und Notrufbereich übernahm. Unter seiner Führung wuchs das Unternehmen zum größten Anbieter für Pannendienste in Deutschland heran, bevor es von der Munich Re übernommen wurde.

Ab 2001 war Opitz für die Allianz Versicherungs-AG in der Zentrale tätig. Dort übernahm er verschiedene Funktionen – als Geschäftsanalyst, Six-Sigma-Black-Belt-Projektmanager und bevollmächtigter Zeichnungsberechtigter. Zudem vertrat er die Allianz in Arbeitsgruppen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) und fungierte als vermittelnde Instanz zwischen der Konzernzentrale und den operativen Teams.

In der späteren Phase seiner Karriere konzentrierte sich Opitz auf die digitale Transformation. Er leitete die Einführung der KV-Cloud-Lösung im Rahmen des SPN-Projekts und arbeitete dabei mit DAT, Audatex und Werkstattpartnern zusammen. Seine letzten Berufsjahre widmete er der strukturierten Datenerfassung, der Schnittstellengestaltung sowie der Einhaltung regulatorischer Vorgaben wie dem Digital Operational Resilience Act (DORA).

Opitz' Laufbahn umfasste Stationen im Autohandel, in der Notfallhilfe und im Versicherungswesen. Zu seinen Leistungen zählen der Ausbau von Mercur Assistance, die Vorantreibung digitaler Projekte und die Sicherstellung regulatorischer Compliance. Zwar ist sein Einfluss auf die Optimierung von Schadensabwicklung und Service nicht umfassend dokumentiert, doch hinterließ er in den Branchen, in denen er wirkte, deutliche Spuren.

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