Hessen investiert 35,6 Millionen Euro in die größte Sportoffensive seiner Geschichte
Lotta BrandtHessen investiert 35,6 Millionen Euro in die größte Sportoffensive seiner Geschichte
Hessen startet eine große Offensive zur Modernisierung seines Sports mit Rekordinvestitionen und neuen Initiativen. Der Sportetat des Landes für 2026 wird 35,6 Millionen Euro erreichen – ein Plus von 12,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Behördenvertreter bezeichnen die Mittel als die größte Sportinvestition in der Geschichte Hessens, die von Breitensportvereinen bis zu Spitzensportlern alle Bereiche abdecken soll.
Ein neu geschaffener Sondersportfonds treibt die Veränderungen voran, gestützt durch einen Zwölfjahresplan mit 130 Millionen Euro für den Ausbau von Sportstätten. Das Programm „Eigenbetriebe von Sportanlagen“ wurde ausgeweitet: Die maximale Förderung pro Projekt steigt um das Fünffache auf eine Million Euro. Gleichzeitig erhöhte sich die Förderquote auf 35 Prozent, während die Zahl der förderfähigen Vorhaben versiebenfacht wurde.
Leistungssportvereine erhalten künftig 50 Prozent mehr Jahresförderung – bis zu 300.000 Euro pro Verein. Die Hessische Elite-Nachwuchsstrategie, bekannt als der „Hessische Weg“, wird aktualisiert, um das Land an der Spitze der Nachwuchs- und Spitzensportförderung zu halten.
Ein weiteres zentrales Projekt ist der Campus Sportdeutschland im Frankfurter Stadtwald. Die Anlage soll den deutschen Spitzensport zukunftsfest machen und Hessens Position als bedeutender Sportstandort stärken. Sportministerin Diana Stolz bezeichnete die Gesamtinvestitionen als ein „starkes Signal“ an die Bürger Hessens und betonte deren Umfang und Weitsicht.
Die Mittel fließen in den kommenden Jahren in Jugendförderung, Leistungssport und Sanierungen. Vereine und Athleten in Hessen können mit mehr Ressourcen rechnen, während das Land seine Führungsrolle im deutschen Sport festigen will. Die Maßnahmen treten 2026 in Kraft, mit langfristigen Plänen, die weit über das nächste Jahrzehnt hinausreichen.






