Hertha BSCs Aufstiegsträume wanken nach Roter Karte und teurem Remis
Miriam AlbrechtHertha BSCs Aufstiegsträume wanken nach Roter Karte und teurem Remis
Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen erleiden nächsten Dämpfer nach teurem Remis gegen Eintracht Braunschweig
Die Aufstiegsambitionen von Hertha BSC haben nach einem kostspieligen Unentschieden gegen Eintracht Braunschweig einen weiteren Rückschlag erlitten. In der Partie sah Verteidiger Kennet Eichhorn nach einem gefährlichen Foul die Rote Karte – eine Entscheidung, die später vom Videoschiedsrichter (VAR) bestätigt wurde. Mit nur noch vier Spielen in dieser Saison steht der Club nun vor einer fast unlösbaren Aufgabe.
Die Probleme begannen in der 73. Minute, als Eichhorn mit gestrecktem Bein und hohen Stollen gröblich gegen einen Gegner ging. Der Schiedsrichter zeigte umgehend Rot, und der VAR bestätigte die Entscheidung umgehend. Herthas Sportdirektor Benjamin Weber räumte später ein, dass die Karte berechtigt gewesen sei.
Als Konsequenz verhängte das DFB-Sportgericht eine Zweispielsperre gegen Eichhorn. Er wird damit die anstehenden Partien gegen Holstein Kiel und den 1. FC Magdeburg verpassen. Die Sperre verschärft die ohnehin schon prekäre Lage des Teams, das aktuell sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz für den Aufstieg liegt.
Das Remis gegen Braunschweig hat Herthas Chancen auf die Rückkehr in die Bundesliga weiter geschmälert. Mit nur noch vier ausstehenden Spielen gestaltet sich der Weg in die erste Liga zunehmend schwierig.
Eichhorns Fehlen wird die Abwehr in zwei entscheidenden Spielen schwächen. Die Mannschaft muss nun aus den verbleibenden Partien die maximale Ausbeute holen, um die Aufstiegshoffnungen am Leben zu halten. Selbst dann bleibt die Lücke zum Relegationsplatz jedoch eine enorme Hürde.






