Helmstedt schafft mit Industriepark und Sozialzentrum den Kohleausstieg aktiv
Miriam AlbrechtHelmstedt schafft mit Industriepark und Sozialzentrum den Kohleausstieg aktiv
Landkreis Helmstedt in Niedersachsen macht Fortschritte beim Ausstieg aus dem Braunkohleabbau
Der Landkreis Helmstedt in Niedersachsen kommt beim Strukturwandel nach dem Ende des Braunkohleabbaus gut voran. Am Dienstag befasste sich das Landeskabinett mit der regionalen Entwicklungsplanung und hob dabei zentrale Projekte hervor, die bereits in Umsetzung sind oder kurz vor dem Abschluss stehen. Die Maßnahmen sollen das Wirtschaftswachstum ankurbeln und die Lebensqualität in der ehemaligen Bergbauregion verbessern.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Schaffung eines nachhaltig ausgerichteten Industrieparks in der Nähe von Königslutter am Elm. Förderanträge für die Planungs- und ersten Bauphasen sind bereits eingereicht worden. Das Vorhaben ist Teil einer umfassenderen Strategie, mit der die Region ihre Wirtschaft diversifizieren will – passend zum deutschen Kohleausstieg bis 2038.
Im Helmstedter Ortsteil Offleben entsteht derzeit ein neues soziales Zentrum mit Nahversorgungsangeboten. Ziel ist es, einen Gemeinschaftsort zu schaffen, der den Zusammenhalt und den Alltag der Bewohner stärkt. Gleichzeitig zeigen bestehende Förderprogramme, insbesondere für Start-ups und Innovation, bereits erste Erfolge.
Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne lobte das engagierte Vorgehen des Landkreises Helmstedt. Die Kombination aus wirtschaftlichen und sozialen Initiativen trage dazu bei, den Übergang weg von der Braunkohle zu erleichtern. Bundesfördergelder spielten dabei eine entscheidende Rolle, so Tonne.
Mit konkreten Projekten wie dem Industriepark, dem sozialen Begegnungszentrum und der kontinuierlichen Innovationsförderung gestaltet der Landkreis Helmstedt seine Zukunft nach dem Bergbau aktiv mit. Mit Unterstützung von Land und Bund soll eine nachhaltigere und vernetzte Region entstehen.






