Heidelbergs neue Gneisenaubrücke verbindet Bahnstadt und Bergheim autofrei
Paul MüllerHeidelbergs neue Gneisenaubrücke verbindet Bahnstadt und Bergheim autofrei
In Heidelberg hat der Bau der Gneisenaubrücke begonnen – ein zentrales Projekt für das Radverkehrsnetz der Stadt. Die 128 Meter lange Konstruktion wird die Stadtteile Bahnstadt und Bergheim direkt miteinander verbinden – ganz ohne Autos oder Hindernisse. Nach Fertigstellung sollen täglich rund 11.000 Radfahrer die Strecke nutzen.
Die Brücke ist Teil des landesweiten RadNETZ BW und verknüpft zudem drei geplante Radschnellverbindungen: die Strecke Heidelberg–Mannheim (RS 2), Heidelberg–Schwetzingen (RS 16) sowie Heidelberg–Wiesloch–Walldorf (RS 22). Die Bauarbeiten haben bereits begonnen; eine zweite Phase – eine neue Rad- und Fußgängerbrücke über den Neckar – ist für 2027 vorgesehen.
Das Land Baden-Württemberg fördert das Vorhaben mit rund 13,75 Millionen Euro und übernimmt dabei 75 Prozent der Kosten. Damit würdigt es die Bedeutung der Brücke für die Stärkung des Radverkehrs und die Reduzierung von Emissionen. Nach Abschluss der Arbeiten bietet die Route Tausenden Pendlern eine schnellere und sichere Verbindung.
Die Gneisenaubrücke wird als autofreie Hauptverbindung zwischen zwei wichtigen Heidelberger Stadtteilen dienen. Ihre Fertigstellung festigt die Radinfrastruktur der Stadt und unterstützt die übergeordneten Klimaziele. Gleichzeitig ebnet das Projekt den Weg für künftige Erweiterungen, darunter die geplante Neckar-Querung ab 2027.






