Heidelberg wird zum Technologiekonzern mit Fokus auf Verteidigung und E-Mobilität
Ida SchmitzHeidelberg wird zum Technologiekonzern mit Fokus auf Verteidigung und E-Mobilität
Heidelberg beschleunigt Wandel zum diversifizierten Technologiekonzern
Die Umstellung ist Teil der Unternehmensstrategie für das Geschäftsjahr 2025/2026. Mit einem Umsatz von 2,293 Milliarden Euro verzeichnete das Unternehmen einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
Kern des neuen Kurses ist die Konzentration auf dual nutzbare Technologien, um in Wachstumsmärkte vorzudringen. Dazu zählen die Bereiche Verteidigung, Sicherheit, Energie, Ladeinfrastruktur sowie industrielle Systemlösungen. Ein wichtiger Meilenstein ist die Ausweitung der strategischen Partnerschaft mit Masterwork im Bereich Postpress-Verpackung – über den reinen Vertrieb hinaus.
Gleichzeitig festigt Heidelberg seine Position im Verteidigungssektor: Neben der E-Mobilitäts-Tochter Amperfied treibt das Joint Venture ONBERG – eine Kooperation mit Ondas – die Entwicklung autonomer Anti-Drohnen-Abwehr- und Sicherheitssysteme voran. Auf der ILA Berlin Air Show wird zudem eine Absichtserklärung mit einem ukrainischen Drohnenhersteller präsentiert.
Im Digitaldruck, insbesondere im Tintenstrahlsegment, baut das Unternehmen seine Marktpräsenz aus. Zudem übernimmt Heidelberg zunehmend die Rolle eines Systemintegrators in der Verpackungsdruck-Branche und deckt die gesamte Produktionswertschöpfungskette ab. Um die Zukunft zu sichern, wurden alle relevanten Aktivitäten in der neu gegründeten HD Advanced Technologies GmbH gebündelt.
Die Transformation zeigt bereits Wirkung: Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2025/2026 leicht an. Mit dem Vorstoß in neue Sektoren und Technologiefelder erschließt sich das Unternehmen breitere Absatzmärkte. Die Schritte markieren einen klaren Bruch mit der traditionellen Ausrichtung hin zu einem diversifizierteren Portfolio.






