Heidelberg Pharma erreicht Meilenstein mit neuem ADC-Kandidaten in Krebsstudie
Paul MüllerHeidelberg Pharma erreicht Meilenstein mit neuem ADC-Kandidaten in Krebsstudie
Heidelberg Pharma erhält Meilensteinzahlung von Takeda nach erster Patientendosierung in Phase-I/II-Studie
Heidelberg Pharma hat von Takeda eine Meilensteinzahlung erhalten, nachdem der erste Patient in einer klinischen Studie der Phase I/II behandelt wurde. Die Studie betrifft einen Antikörper-Wirkstoff-Konjugat (ADC), der mit Heidelberg Pharmas ATAC-Technologie entwickelt wurde. Dies markiert einen wichtigen Schritt in der Partnerschaft des Unternehmens mit dem japanischen Pharmaunternehmen.
Der ADC-Kandidat nutzt ein Toxin aus dem Knollenblätterpilz – ein neuartiger Ansatz in der Krebstherapie. Erste Ergebnisse zeigen vielversprechende Anzeichen: Hohe Wirkstoffkonzentrationen wurden erreicht, und es gab keine schweren Nebenwirkungen.
Der Fortschritt der Studie löste die Zahlung von Takeda aus und unterstreicht das operative Wachstum von Heidelberg Pharma über die eigene Arzneimittelentwicklung hinaus. Aktuell befinden sich drei auf der ATAC-Technologie basierende Kandidaten in der klinischen Erprobung: zwei unter der Leitung von Heidelberg Pharma selbst und einer in Zusammenarbeit mit einem Partner.
Die erste Verabreichung des ADC an Patienten ergab ermutigende Resultate. Zwei von vier Teilnehmern erreichten eine vollständige Remission, während die Behandlung hohe Konzentrationen ohne größere Toxizität erzielte. Diese Befunde bauen auf früheren präklinischen Studien auf, in denen die gezielte Abgabe des Toxins Potenzial im Kampf gegen Krebszellen zeigte.
Dr. Dongzhou Jeffery Liu, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg Pharma, begrüßte die Weiterentwicklung des ATAC-basierten Kandidaten durch Takeda. Er betonte, dass die Meilensteinzahlung die Fortschritte der Technologie bestätige. Das Unternehmen erweitert weiterhin seine klinischen Programme, und weitere Updates werden mit dem Voranschreiten der Studien erwartet.
Die Meilensteinzahlung festigt die finanzielle Position von Heidelberg Pharma und unterstreicht das Potenzial seiner ATAC-Plattform. Mit drei Kandidaten in der klinischen Testphase treibt das Unternehmen seine Krebsforschung voran. Weitere Ergebnisse aus den laufenden Studien werden die nächsten Schritte für das ADC-Programm bestimmen.






