13 April 2026, 16:10

Hammer Raumstylisten schließt alle Filialen – Räumungsverkäufe starten im April

Eingang zu einem Einkaufszentrum mit einem "Aufregende Neue Einzelhandelseröffnung Demnächst"-Schild, einem Müllcontainer links, einer Glastür rechts, Deckenlampen und undeutlichen Hintergrundobjekten.

Hammer Raumstylisten schließt alle Filialen – Räumungsverkäufe starten im April

Hammer Raumstylisten GmbH findet keinen Käufer – Filialnetz wird komplett abgerissen

Die Hammer Raumstylisten GmbH hat es nicht geschafft, einen Investor zu finden, der das spezialisierte Einzelhandelsgeschäft weiterführt. Wie der vorläufige Insolvenzverwalter Stefan Meyer bestätigte, scheiterte die Suche nach einer Investorenlösung. Das Unternehmen wird nun alle verbleibenden Filialen schließen und mit Räumungsverkäufen beginnen, um die Liquidität zu sichern.

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Das Insolvenzverfahren hatte bereits mit der Schließung von 46 Hammer-Filialen begonnen. In diesen Standorten starten die Schlussverkäufe bereits seit dem 16. März. Jetzt folgen die verbleibenden 41 Läden – ab dem 1. April werden auch dort die Bestände reduziert.

Verhandlungen mit potenziellen Käufern blieben ohne Erfolg. Trotz intensiver Bemühungen fand sich kein tragfähiger Investor, der das Unternehmen als laufenden Betrieb hätte erhalten können. Ursprünglich hatte der Verwalter gehofft, das Geschäft als Fachhändler mit möglichst vielen Standorten zu übertragen. Die Erfolgsaussichten waren jedoch von Anfang an gering.

Um die Kosten zu senken, wird die Zahl der geöffneten Filialen ab April deutlich reduziert. Diese Maßnahme soll – zusammen mit den Räumungsverkäufen – die Zahlungsfähigkeit sichern, sobald die Insolvenzgeldleistungen auslaufen. Das Unternehmen wird dann unter Vollkostenbedingungen arbeiten und sich aus dem Verkauf der Lagerbestände finanzieren.

Mit der Schließung aller 46 Hammer-Filialen endet der aktuelle Geschäftsbetrieb des Händlers. In den verbleibenden Läden laufen die Schlussverkäufe bis zum Abverkauf der Ware. Ohne einen Investor bleibt die Zukunft der Marke als spezialisiertes Einzelhandelskonzept ungewiss.

Quelle