Halles Kulturszene startet mit Uraufführungen und Opernklassikern in die neue Spielzeit
Paul MüllerHalles Kulturszene startet mit Uraufführungen und Opernklassikern in die neue Spielzeit
Halles Kulturszene bereitet sich auf eine lebendige neue Spielzeit vor. Theater, Opernhäuser und Orchester haben ein prall gefülltes Programm mit Uraufführungen, Wiederaufnahmen und familienfreundlichen Shows angekündigt. Von klassischen Opern bis hin zu zeitgenössischem Ballett umfasst das Angebot fast drei Jahrhunderte Musik und Darstellende Kunst.
Den Mittelpunkt bildet die Oper mit fünf großen Neuinszenierungen, darunter Mozarts Le nozze di Figaro und Verdis La Traviata. Erstmals in Halle wird zudem die Originalfassung von Im Weißen Rößl aus dem Jahr 1930 zu sehen sein. Das musikalische Spektrum der Spielzeit reicht von 1640 bis 1930 und lädt zu einer Reise durch die Operngeschichte ein.
Am neuen theater stehen Die Olsenbande, Ibsens Hedda Gabler sowie zwei regionale Erstaufführungen auf dem Programm: Sinkhole und Sibyllen. Das Puppentheater unterhält Familien mit Nashorn und Giraffe, Der Name der Rose, Farm der Tiere und Alice im Wunderland. Das Laternenfest kehrt mit seiner charakteristischen Mischung aus Licht, Musik und kulturellen Darbietungen zurück.
Die Ballettcompagnie präsentiert zwei neue Werke: Unendlichkeit und Kopfüber. Die Staatskapelle plant acht Doppelsinfoniekonzerte, während das TOOH (Theater des Offenen Herzens) 25 Produktionen uraufführen wird. Im Thalia Theater dürfen sich Besucher auf Ein Bild von mir, Der Gestiefelte Kater und den lebhaften Thalia-Karneval freuen.
Die kommende Spielzeit verspricht ein vielfältiges Programm über Genres und Epochen hinweg. Mit über 30 Uraufführungen, Familienstücken und sinfonischen Veranstaltungen bleiben Halles Bühnen vom Herbst bis ins Frühjahr gut besetzt. Karten und detaillierte Spielpläne sollen in den nächsten Wochen veröffentlicht werden.






